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Heinrich ii frankreich kinder

Im September 1168 traf eine Delegation, bestehend aus Heinrich dem Löwen und seiner Gemahlin Mathilde, dem früheren Reichskanzler und aktuellen Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg und dem aktuellen Kanzler und späteren Mainzer Erzbischof Christian von Buch am englischen Hof in Rouen ein, die gegen eine Vereidigung des englischen Episkopats gegen Papst Alexander III. auf dessen Gegenspieler Paschalis III. dem englischen König Waffenhilfe gegen seinen französischen Rivalen anbot. Wegen des hartnäckigen Widerstands des englischen Klerus scheiterten diese Verhandlungen jedoch.[9] Diana von Poitiers (französisch Diane de Poitiers; * 31. Dezember[1] 1499, 3. September 1499 oder 9. Januar 1500 in Saint-Vallier, Étoile oder Poitiers[2]; † 22. April 1566 im Schloss Anet bei Paris) war Gräfin von Saint-Vallier, seit 1548 Herzogin von Valentinois und seit 1553 Herzogin von Étampes.[3] Bekannt wurde sie als die Mätresse und Vertraute König Heinrichs II. von Frankreich. Seine Beinamen waren Curtmantle („Kurzmantel“, wegen der kurz geschnittenen Umhänge, die er trug) und Fitz Empress (Sohn der Kaiserin). Als erster britischer König nannte er sich King of England (König von England), seine Vorgänger trugen den Titel King of the English (König der Engländer).

Jugend und Heirat mit Louis de BrézéBearbeiten Quelltext bearbeiten

Mit der Geburt ihres ersten Sohnes veränderte sich die Position von Katharina am französischen Hof signifikant. Sie hatte nun erstmals eine zentrale Rolle am königlichen Hof inne. Bestehen blieb jedoch die enge Bindung zwischen Heinrich und Diana von Poitiers, die nicht nur ebenso wie der französische König während der Geburt des ersten Sohnes anwesend war, sondern sich auch in die Erziehung der Kinder einmischte. In Frankreich herrschte schon seit 1328 das Haus Valois. Nach dem Tode Heinrichs II. war das Königshaus geschwächt. Seine Söhne Franz II. und Karl IX. waren noch Kinder, als sie den Thron bestiegen, und starben beide jung. Auch Heinrich III. war noch jung, als er 1574 König wurde Zur Sicherung seiner Memoria gründete Heinrich 1007 das Bistum Bamberg.[85] Er soll die Burg Bamberg seit seiner Kindheit in so einzigartiger Weise geliebt haben, dass er sie seiner Gemahlin Kunigunde als Morgengabe (dos) übertrug.[86] Vom ersten Tag seines Königtums an arbeitete Heinrich auf die Errichtung eines Bistums in Bamberg hin und begann sogleich mit dem Bau einer neuen Kirche, die zwei Krypten hatte und bald vollendet werden konnte. Bei der eigentlichen Bistumsgründung waren beträchtliche Widerstände des Bistums Würzburg zu überwinden, da die neue Diözese etwa ein Viertel dieses Bistums und ab 1016 nördliche Teile des Eichstätter Sprengels umfassen sollte. Bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, ob der Attentäter nicht doch Hintermänner hatte, denn die Zahl der Attentate auf den König war – mit 18 Versuchen – außergewöhnlich hoch. Der Dauphin wurde im Alter von neun Jahren als Ludwig XIII. sein Nachfolger, die Regierungsgeschäfte führte seine Mutter, während Frankreich und vor allem Heinrichs gascognische Heimat Trauer trugen.

Diana von Poitiers war die Tochter von Jean de Poitiers, Sire de Saint-Vallier, aus dem Haus Poitiers-Valentinois, und Jeanne de Batarnay. Im Alter von sechs Jahren wurde sie durch den Tod ihrer Mutter Halbwaise. Ihre weitere Erziehung wurde von Anne de Beaujeu übernommen. Historiker vermuten, dass Diana schon früh bei Hofe eingeführt wurde und mit dem Hochadel verkehrte; Genaueres über ihre Jugend und Erziehung ist bisher nicht nachweisbar.[1] Gesichert scheint, dass Diana nicht – wie von einigen Historikern gemutmaßt – zusammen mit den königlichen Kindern am französischen Hof aufgewachsen war.[4] Heinrich III. schätze seine Halbschwester sehr und vertraute ihr deshalb 1594 das Gouvernement des Limousin an, das sie 1605 gegen das des Bourbonnais eintauschte. Zu jener Zeit war ein solches Amt für eine Frau etwas sehr Außergewöhnliches. Diese Gunstbezeugungen sicherten dem König eine unumstößliche Loyalität seiner Halbschwester, die sie auch über seinen Tod hinaus bewahrte. Als nämlich sein Nachfolger Heinrich IV. 1596 beabsichtigte, durch das Edikt von Folembray sämtlichen Personen, die möglicherweise in die Ermordung Heinrichs III. involviert waren, Amnestie zu gewähren, widersetzte sie sich gemeinsam mit der Königinwitwe Louise de Lorraine-Vaudémont ganz offen diesem Plan und versuchte, ihn durch einen persönlichen Besuch im Parlement von Paris zu stoppen – jedoch vergebens. 1608 sorgte Diane dafür, dass die sterblichen Überreste Heinrichs III. nach seinem Tod von der Abtei Saint-Corneille in Compiègne nach Paris in die Basilika Saint-Denis gebracht wurden. Im Jahr darauf trug sie dafür Sorge, dass auch dessen Mutter Katharina von Medici aus der Kollegiatkirche Saint-Sauveur in Blois nach Paris überführt und am 5. April 1609[9] in der königlichen Grabkapelle von Saint-Denis beigesetzt wurde. Diane de France starb am Mittag des 11. Januar 1619 in ihrem Pariser Hôtel Angoulême. Ihre Beisetzung fand am 5. Februar[10] in der von ihr errichteten Chapelle Angoulême in der nicht mehr existenten Paulanerkirche am Place Royale (heute Place des Vosges) statt. Das dortige Grabmal aus Marmor mit einer von Thomas Boudin gefertigten Skulptur steht heute in einem Pavillon im Hof des Hôtels Lamoignon. Sie starb ohne Nachkommen, da ihr einziger Sohn Anne aus der Verbindung mit François de Montmorency nur einen Monat nach seiner Geburt im Oktober 1560 starb.[11] Testamentarisch bestimmte sie ihren Neffen, François de Valois, comte d’Alais, einen Sohn Charles de Valois’, zu ihrem Alleinerben[10] und hinterließ ihm neben zwei Truhen gefüllt mit Gold[1] zahlreiche Besitzungen und Immobilien.

Heinrich III., der letzte Valois, wurde am 1. August 1589 von dem Dominikaner Jacques Clément in Saint-Cloud niedergestochen und starb am nächsten Tag an den Folgen der Wunde. Da die 1575 geschlossene Ehe des Königs mit Luise von Vaudemont kinderlos war und er auch keinen Bruder mehr hatte, war die Valois-Linie erloschen. Heinrich III. hatte auf seinem Sterbebett seinen Schwager und Verbündeten als Nachfolger bestätigt, forderte aber dessen Konversion zum katholischen Glauben. Mit dem Papst gab es unterdessen Konflikte. Schließlich wurden am 15. Juni 1591 in Châlons-sur-Marne die gegen Heinrich IV. gerichtete Exkommunikationsbulle Gregors XIV. sowie im Jahr 1592 die Bulle von Clemens VIII. öffentlich durch den Henker verbrannt. Nachdem Heinrich die Huldigung weiterer Lombarden auf einem Hoftag in Pontelungo entgegengenommen hatte, zog er sich Anfang Juni 1004 aus Italien zurück, ohne die Kaiserkrone erlangt oder Arduin besiegt zu haben. Italien blieb nun für ein ganzes Jahrzehnt sich selbst überlassen. Allerdings sind für diesen Zeitraum Zeugnisse über herrscherliche Aktivitäten Arduins rar.[20]

Begegnung mit HeinrichBearbeiten Quelltext bearbeiten

Durch einen zwar verlustreichen, doch erfolgreichen Feldzug nach Nordwales zwang er 1157 Owain Gwynedd, den Fürsten von Gwynedd sowie Rhys ap Gruffydd, den Fürsten von Deheubarth zur Unterwerfung. Im Sommer 1158 zwang er durch einen weiteren Vorstoß Rhys ap Gruffydd erneut zum Frieden, ehe er wieder nach Frankreich zurückkehrte. Dennoch kam es in Wales weiterhin zu Kämpfen zwischen Anglonormannen und Walisern. Nach seiner Rückkehr nach England führte Heinrich deshalb 1163 erneut ein Heer nach Deheubarth und zwang Rhys ap Gruffydd, Owain Gwynedd und andere walisische Fürsten am 1. Juli 1163 zur Huldigung in Worcester. Nachdem auch dieser Frieden bereits im Folgejahr gebrochen wurde, plante Heinrich für 1165 einen neuen Feldzug gegen die verbündeten walisischen Fürsten. Trotz sorgfältiger Vorbereitung scheiterte dieser Feldzug im sommerlichen Dauerregen im walisischen Bergland. Heinrichs Heer musste sich unter hohen Verlusten nach England zurückziehen. Der König ließ seine walisischen Geiseln blenden und schickte sie zu den walisischen Fürsten zurück, ehe er wieder nach Frankreich reiste. Daneben söhnte sich der König zunächst mit dem Oberhaupt der Liga, dann mit dem spanischen König Philipp II. aus. Das Land wurde nach langer Zeit wieder geeint, nachdem der Herzog von Savoyen, Karl Emanuel I., aus der Provence vertrieben und die Bretagne unterworfen worden war. Anfang September versammelten sich die Großen des Reiches in Kamba, um in Verhandlungen einen möglichst breiten Konsens für einen neuen König herbeizuführen. Als neuer Herrscher setzte sich schließlich der Salier Konrad II. durch. Von seinem Vorgänger grenzte sich Konrad entschieden ab. Nie leitete er sein Königtum von ihm ab.[56] Allerdings orientierte sich Konrad II. in vielen Bereichen der königlichen Herrschaftsführung an Heinrich II. Der erste Salier übernahm das Personal der Hofkapelle und der Königskanzlei, führte die Grundsätze der Kirchenpolitik ebenso wie der Italienpolitik und des Kaisergedankens fort und vollendete den von Heinrich II. eingeleiteten Erwerb Burgunds.

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1004 führte Heinrich einen Feldzug gegen den Markgrafen Arduin von Ivrea. Dieser hatte im März 997 den Bischof Petrus von Vercelli ermordet und war im Januar 999 durch eine römische Synode im Beisein von Papst und Kaiser verurteilt worden. Trotzdem war er am 15. Februar 1002, nur drei Wochen nach dem Tode Ottos III., zum König von Italien (rex Italiae) erhoben worden. Es war Heinrich selbst, der die Grundlage zur Aufhebung des Edikts von Nantes legte, denn schon die Zusicherung der Sicherheitsplätze hatte er als Verletzung seiner Autorität empfunden. Auch Heinrich IV. hatte eine Vereinheitlichung im katholischen Glauben als pragmatisches Vorhaben bevorzugt, denn die Möglichkeit eines religiös legitimierten Aufstandes wäre so endgültig ausgeschlossen gewesen. Doch die hugenottische Partei war zu Heinrichs Zeiten noch viel zu mächtig, weshalb er zwangsläufig Zugeständnisse machen musste. Richelieu folgte der politischen Linie Heinrichs IV. und war ein Verfechter des Absolutismus, und um diesen nicht durch die – nach Heinrichs Ermordung – aufgekommenen Unruhen zu gefährden, verabschiedete er 1628 nach der Belagerung von La Rochelle das Gnadenedikt von Alès, in dem die 100 sicheren Orte in Frankreich verboten wurden. Das Toleranzedikt wurde 1685 im Edikt von Fontainebleau durch Ludwig XIV. vollständig widerrufen, womit ein fast neunzigjähriger Zurückdrängungsprozess sein Ende fand. Die Repressionspolitik gegenüber den Hugenotten wurde noch von Ludwig XV. fortgeführt, da ein harter Kern von Hugenotten niemals konvertierte und immer wieder Aufstände in Zentralfrankreich entfachte. Erst Ludwig XVI. erließ nach heftigem Ringen mit den Parlements erneut ein Toleranzedikt, womit er dem Geist der Aufklärung seinen Respekt zollte. Diana von Poitiers (französisch Diane de Poitiers; * 31. Dezember 1499, 3. September 1499 oder 9. Januar 1500 in Saint-Vallier, Étoile oder Poitiers; † 22. April 1566 im Schloss Anet bei Paris) war Gräfin von Saint-Vallier, seit 1548 Herzogin von Valentinois und seit 1553 Herzogin von Étampes. Bekannt wurde sie als die Mätresse und Vertraute König Heinrichs II. von Frankreich HENRICUS QUARTUS D(EI) G(RATIA) REX FRANCORUM ET NAVARRAE(Statt „QUARTUS“ findet sich gelegentlich auch „IIII“ in der additiven Schreibweise römischer Zahlen, selten „IV“.)

Heinrich II. (Frankreich) - Wikipedi

Diana von Poitiers - Wikipedi

Heinrich stärkte mit dieser Verflechtung die Rolle des hohen Klerus als Stütze des Reiches und vergrößerte zugleich seinen kirchenpolitischen Einfluss. Als Gegenleistung mussten die Klöster und Bischofskirchen für den Unterhalt des Kaisers und seines Gefolges bei seinen Reisen aufkommen. Anders als seine ottonischen Vorgänger quartierte Heinrich sich mit seinem Gefolge verstärkt in den Bischofsstädten und weniger in den Königspfalzen ein.[84] Mit der sogenannten Gastungspflicht wurden sie vermehrt belastet. Außerdem hatten die kirchlichen Herrscher einen Großteil des Reichsheeres zu stellen. Bei den meisten von Heinrichs Feldzügen stellten die geistlichen Fürsten das größte Truppenkontingent. Anders als sein Vorgänger Otto III. konzentrierte sich Heinrich auf das Reichsgebiet nördlich der Alpen. Sein Hauptaugenmerk galt den Kriegen gegen den polnischen Herrscher Bolesław I. Chrobry. Die drei Italienzüge dienten primär dem Erwerb der Kaiserwürde sowie der Etablierung seiner Herrschaft in diesem Teil des Imperiums. Heinrichs Regierung gilt als eine Zeit der Intensivierung und der Zentralisierung der Königsherrschaft. Er festigte das Reich durch noch engere personelle und politische Verflechtungen mit der Kirche. Durch Schenkungen und Neugründungen wurden insbesondere die Bistümer im Reich als Stützen der königlichen Herrschaft gestärkt. 1007 gründete Heinrich das Bistum Bamberg. Der König beanspruchte in zunehmendem Maße Dienstleistungen der Kirchen (servitium regis). Zudem förderte er die beginnende Klosterreform.

Heinrich II. (England) - Wikipedi

  1. Nachdem Heinrich König wurde, erwartete vor allem Anne Pisselieu als machtlose Mätresse eines toten Königs die Rache der neuen Maitresse en titre. Ihr Ehemann Jean de Brosse, Herzog von Étampes, hatte sich aus dem Leben seiner Frau vollkommen zurückgezogen, solange sie die Mätresse des Königs war. Auf Drängen von Diana klagte dieser nun auf seine Rechte als Ehemann. Dieses Vorgehen entsprach dem Bild von Diana, der katholischen, moralischen, hoch-konservativen und tugendhaften Dame und ihrer intriganten Natur. Annes Ehemann tauchte wieder auf, pochte auf seine Rechte – vor allem auf den Nießnutz der laufenden Pensionen und Ländereien – und schickte sie auf seinen Besitz in der Bretagne, auf Schloss La Hardoninaye.[15] So war ihre schärfste Gegnerin am Hofe, im Rahmen der ehelichen und religiösen Sittlichkeit, elegant aus dem Wege geräumt, ohne dass sich Diana durch Intrigen gar selbst mit Schuld belastete.
  2. 1567 entbrannte der zweite Hugenottenkrieg mit einem Überfall des Fürsten Heinrich I. von Bourbon-Condé. Katharina wollte den vierzehnjährigen Heinrich als protestantisches Unterpfand wieder in ihrem Hofstaat sehen, und er wurde nach der Weigerung seiner Mutter das Ziel von Entführungsversuchen. Der Krieg endete 1568, da aber beide Parteien ihre Truppen mobilisiert ließen, mündete er fast nahtlos in den dritten Hugenottenkrieg.
  3. Nachdem kurz hintereinander im Mai 1012 Papst Sergius IV. und der ihn stützende Johannes gestorben waren, setzten die Tuskulaner Grafen, die Rivalen der Crescentier, ihr Familienoberhaupt Benedikt VIII. auf den päpstlichen Thron. Das folgende kurze Schisma mit dem Gegenpapst Gregor (VI.) entschied Benedikt für sich, indem er die Gründung des Bistums Bamberg bestätigte und Heinrich die Kaiserwürde anbot.
  4. Seine Mutter war die Lieblingsnichte Franz I., des früheren Königs von Frankreich. Sie brachte am 21. September 1551 bereits einen Sohn namens Heinrich zur Welt, der ebenfalls den Titel Herzog von Beaumont trug. Er starb knapp zweijährig aufgrund einer Unachtsamkeit seines Kindermädchens. Einigen Quellen zufolge gab es noch einen weiteren Sohn namens Heinrich, der als Erstgeborener vor 1551 auf die Welt kam und als Kleinkind starb.
  5. Der zu dieser Zeit schwer erkrankte König soll auf dem Krankenbett ausgerufen haben: “Will no one rid me of this turbulent priest?” (dt.: „Wird mich niemand von diesem aufrührerischen Priester befreien?“). Dies ist die geläufige, mündlich kolportierte Version. Das Originalzitat, welches sich in den Aufzeichnungen des Chronisten Edward Grim findet, lautet: “What miserable drones and traitors have I nourished and brought up in my household, who let their lord be treated with such shameful contempt by a low-born cleric?” (dt.: „Was für elende Drohnen und Verräter habe ich in meinem Haushalt durchgefüttert, die ihren Herren von einem dahergelaufenen Priester mit solch beschämender Verachtung behandeln lassen?“). Vier von Heinrichs Rittern interpretierten die Worte des Königs als eine Aufforderung, Becket zu töten, und zogen nach England, wo sie Becket am 29. Dezember 1170 ermordeten. Der Chronist Edward Grim war Augenzeuge des Mordes und veranlasste in der Folge eine genaue Untersuchung der Umstände.[11] Unabhängig von der tatsächlichen Schuld des Königs war sein Ansehen im gesamten Reich danach massiv beschädigt.

Am 30. April 1598 erließ Heinrich IV. als eine seiner größten politischen Entscheidungen das Edikt von Nantes, das bis zum Edikt von Fontainebleau 87 Jahre Religionsfrieden sichern sollte. Den protestantischen Franzosen wurde zwar keine vollständige, aber doch weitgehende Gleichberechtigung gegenüber den Katholiken durch entsprechende Privilegien, Zugang zu öffentlichen Ämtern und 100 sichere Orte in ganz Frankreich zugesprochen. 1524 wurde ihr Vater als Komplize einer Verschwörung des Connétable von Frankreich, Charles III. de Bourbon-Montpensier des Hochverrats angeklagt, gefangen genommen und zum Tode verurteilt, aber begnadigt. Er soll das Schafott bereits bestiegen haben, als ein Bote mit dem Begnadigungsschreiben des Königs eintraf.[5] Der Friede mit den Söhnen währte nicht lange. Bald befanden sie sich wieder in Rebellion. Dem Tod von Heinrich dem Jüngeren, 1183 während eines Feldzugs gegen seinen Vater im Limousin, folgte der Tod Gottfrieds: Der Herzog der Bretagne wurde 1186 von einem Pferd niedergetrampelt. Die Heiligenaura, die Heinrich und seine Gemahlin Kunigunde umgab, bot der Forschung einen Anreiz, den „wirklichen Heinrich“ aufzuspüren. Im 19. Jahrhundert versuchte man dieses Ziel zu erreichen, indem man jedes überlieferte Detail über sein Leben ermittelte und die Ergebnisse der Faktenerhebung in den Jahrbüchern der deutschen Geschichte zusammenstellte.[121] Seit der Darstellung Wilhelm von Giesebrechts galt Heinrich als „politischer Kopf“.[122] Die „Herstellung des deutschen Reichs“ sowie die „Erhöhung des Königthums als schützende Macht über Alle und Alles“ war „der große politische Gedanke, der sich von seinem ersten bis zu seinem letzten Regierungsjahre verfolgen läßt“. Für Giesebrecht blieb Heinrichs Herrschaft tragisch und unvollendet, da es „fast zwanzig Jahre bedurfte, um den Trotz der Großen zu brechen“. Erst seinen Nachfolgern sei es gelungen, das Reich „zu einer Höhe“ zu bringen, „die es nie zuvor erreicht hatte und nie wieder erreichen sollte“.[123] Die einschlägigen handbuchmäßigen Darstellungen von Karl Hampe (Das Hochmittelalter. Geschichte des Abendlandes von 900 bis 1250, 1932) und Robert Holtzmann (Geschichte der sächsischen Kaiserzeit, 1941) übernahmen die Charakterisierung Heinrichs als eines idealen, aber tragischen Staatsmannes.[124]

Tod des EhemannsBearbeiten Quelltext bearbeiten

Gatte/in: Marguerite von Valois, die jüngste Tochter von König Heinrich II. von Frankreich († 1559) und Katharina de' Medici († 1589); Heirat am 17.8.1572 - Annullierung der Ehe am 17.12.1599; keine Kinder; Maria de' Medici (1573-1642), die jüngste Tochter des Großherzogs Francesco I. der Toskana († 1587) und der Erzherzogin Johanna von Österreich († 1578); Heirat per. Leben. Claudia von Valois wurde am 12. November 1547 als drittes Kind und zweite Tochter König Heinrichs II. von Frankreich und seiner Gemahlin Katharina von Medici geboren.. Sie wurde am französischen Hof zusammen mit ihrer älteren Schwester Elisabeth von Valois, der zukünftigen Königin von Spanien, und Maria Stuart, der zukünftigen Königin von Frankreich und Königin von Schottland. Doch wie viele der Adeligen am französischen Hof, war auch Diana blind für die Anzeichen von Diplomatie und Klugheit von Katharina. Auch sie wurde geblendet von der so offen zur Schau getragenen Demut und Fügsamkeit der „Kaufmannstochter“ aus Florenz. Zwar war Katharina durch die vielen Schwangerschaften und Geburten abgelenkt und wagte es nicht, ihrem Mann und seiner Mätresse in die Politik des Landes hineinzureden, aber Katharina wusste, dass ihre Stunde auch dank ihres Geschicks, sich einige wichtige Parteigänger von Diana zum Freund zu machen, bald kommen und sie diese zu nutzen wissen würde.

Heinrich IV. (Frankreich) - Wikipedi

Video: Heinrich II. (HRR) - Wikipedi

Heinrich II. - Wikipedi

Tod des KronprinzenBearbeiten Quelltext bearbeiten

Aus Rache für den Machtverlust organisierten Franz und Karl von Guise das Blutbad von Wassy am 1. März 1562, womit der erste Hugenottenkrieg ausbrach. Anton von Bourbon kämpfte an der Seite der Katholiken und starb noch im selben Jahr an den Folgen einer Wunde, die er sich während der Belagerung Rouens am 17. November zugezogen hatte. Da Heinrich nun der Herzog von Vendôme wurde, holte seine Mutter, nun die alleinige Königin von Navarra, ihn gegen den Willen der entmachteten Katharina zurück nach Navarra. Sein ehemaliger Erzieher La Goucherie unterrichtete ihn in den calvinistischen Lehren. Für die geplante Romfahrt zur Kaiserkrönung benötigte Heinrich Ruhe im nördlichen Reichsteil. Bolesław kam der angestrebte Ausgleich nicht ungelegen, denn er hatte mit Problemen in der Kiewer Rus zu kämpfen. Im Jahr 1013 setzten Friedensverhandlungen auf einem Hoftag in Merseburg ein. Bolesław leistete den Treueid und erhielt die Lausitz und das Milzenerland zu Lehen. Bolesław trug das Schwert, als Heinrich unter der Krone zur Merseburger Kirche ging. Ob es sich beim Schwertträgerdienst um eine besondere Ehrung (Knut Görich) oder um ein Zeichen demonstrativer Unterordnung (Gerd Althoff) handelt, ist in der neueren Forschung umstritten.[42] In Merseburg wurde auch die schon in Gnesen zwischen Otto III. und Bolesław verabredete Ehe vollzogen. Richeza, eine Verwandte Heinrichs aus der Familie der Ezzonen, heiratete Mieszko II., den Sohn Bolesławs. Die Ortswahl mit Merseburg sollte wohl auch symbolisch die Beleidigungen in der historischen Erinnerung tilgen, die Bolesław 1002 an diesem Ort erlitten hatte. Zugleich sollte mit der Ortswahl die Anerkennung der übergeordneten Stellung Heinrichs deutlich gemacht werden.[43] Eine rituelle Unterwerfung (deditio) unter Heinrich II. musste Bolesław anscheinend aber nicht leisten.[44] Zu Beginn des neuen Jahrtausends fand eine Vielzahl von Ausstellungen und Tagungen zu Heinrich II. statt. Auf einer Bamberger Tagung im Juni 1996 wurden die Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Herrschaft Ottos III. und Heinrichs II. diskutiert. Konsens wurde darüber erzielt, dass „der Wechsel von Otto III. zu Heinrich II. nicht als programmatische Abkehr und konzeptioneller Neuansatz zu werten ist“. Ein Wandel wurde im Herrschaftsstil und im Verhältnis zur Reichskirche konstatiert.[140] Die Bayerische Landesausstellung in Bamberg im Jahr 2002 erinnerte an die Königswahl Heinrichs II. im Jahr 1002.[141] Viel Beachtung fand auch das Jahrtausendjubiläum der Bamberger Bistumsgründung 2007.[142] Das Diözesanmuseum Bamberg veranstaltete vom 4. Juli bis zum 12. Oktober 2014 anlässlich des tausendjährigen Jubiläums der Kaiserkrönung die Ausstellung Gekrönt auf Erden und im Himmel. Das heilige Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunde und veröffentlichte dazu einen Katalog.[143]

Diane de France - Wikipedi

  1. Lange Zeit galt Heinrich als zäher Realpolitiker, der in der königlichen Metallbulle die Devise seines Vorgängers Otto III. „Wiederherstellung des römischen Reiches“ (Renovatio imperii Romanorum) durch den Wahlspruch „Wiederherstellung der fränkischen Königsherrschaft“ (Renovatio regni Francorum) ersetzte und die romzentrierte Kaiserideologie aufgab. Heinrich habe sich von Ottos idealistischen Projekten in Italien abgewandt und eine den deutschen Interessen im Osten dienende Realpolitik verfolgt. An die Stelle der Freundschaft und Kooperation mit Bolesław Chrobry sei Feindschaft getreten – konkretisiert in den langwierigen sogenannten Polenkriegen. Die ältere Forschung meinte in den Aktivitäten Heinrichs II. erstmals „den Eiseshauch nationaler Interessenpolitik“[57] zu spüren.
  2. Zahlreiche reichsweite Schenkungen durch den König sicherten dem neuen Bistum von Anbeginn einen reichen Besitz. So erhielt das Bistum Grundherrschaften im Nordgau, um Regensburg, um Salzburg und in Ober- und Niederösterreich sowie verschiedene Forste und Villikationen, Besitz in Kärnten und der Steiermark, dazu das schwäbische Herzogskloster Stein am Rhein, das Pfalzstift zur Alten Kapelle in Regensburg, mehrere Frauenklöster wie Kitzingen am Main, Bergen bei Neuburg, Gengenbach in der Ortenau, Schuttern, die Abtei Haslach im Elsass und wichtige königliche Orte aus karolingischer Zeit wie Hallstadt und Forchheim.[93] Heinrichs bisheriges Zentrum Regensburg trat fortan in den Hintergrund. Nach 1007 ist sein Aufenthalt dort nur noch einmal nachweisbar.[94] Als ersten Bischof von Bamberg bestimmte Heinrich seinen Kanzler Eberhard, der von 1013 bis 1024 auch Erzkanzler von Italien war. Eberhard wurde noch am selben Tag geweiht.
  3. Im Oktober 1013 machte sich Heinrich mit einem Heer von Augsburg aus auf den Weg nach Italien, nachdem er sich durch den Frieden von Merseburg den nötigen Freiraum verschafft hatte. Ihn begleiteten seine Gattin Kunigunde und eine Reihe von Klerikern. In Pavia stießen weitere Bischöfe und Äbte zu ihm. Arduin, der immer noch in Teilen Oberitaliens herrschte, wich einer militärischen Auseinandersetzung aus und bot dem König die Niederlegung seiner Krone an, wenn ihm nur seine Grafschaft belassen würde. Heinrich lehnte ab und setzte seinen Zug nach Rom zur Kaiserkrönung fort.
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Zu Beginn des Schismas hatte Heinrich in den Jahren 1159/1160 – anders als der englische Klerus – eher halbherzig auf der Seite Papst Alexanders III. gestanden. Heinrich verstand es, seinen Kontakt zum Stauferkaiser nicht abreißen zu lassen. Als sich jedoch sein persönlicher Konflikt mit seinem bisherigen Kanzler und aktuellen Erzbischof von Canterbury, Thomas Becket, entwickelte, wuchs sein Abstand zum Papst. Bei Aufenthalten am englischen Hof in Rouen 1161 und im Frühjahr 1165 gelang es dem deutschen Kanzler Rainald von Dassel, das prinzipielle Einvernehmen durch ein doppeltes Ehebündnis zu besiegeln: Die beiden Töchter des englischen Herrschers, Eleonore und Mathilde sollten mit dem im Juli 1164 geborenen Sohn des deutschen Kaisers, Friedrich, und mit dem nach der Annullierung der Ehe mit Clementia von Zähringen wieder ledigen Heinrich dem Löwen verheiratet werden. Die Ehe des Welfenherzogs wurde am 1. Februar 1168 in Minden geschlossen; wegen des frühen Todes des Staufersohns 1169 kam die andere nicht zustande.[8] Wegen des Altersunterschiedes von rund 19 Jahren zwischen dem jungen Heinrich und seiner älteren Mätresse ist die Beziehung bis heute Ziel von Spekulationen. Obwohl Diana nach dem Tod ihres Mannes Louis de Brézé ein ruhiges Leben als wohlhabende Witwe in der Provinz hätte führen können, kehrte sie aus nicht abschließend geklärten Gründen an den französischen Hof zurück. Sie umsorgte Heinrich, organisierte sein Liebesleben und war unanfechtbarer Mittelpunkt des Hofes. Erst als Heinrich starb, verließ sie den Hof und zog sich auf ihre Güter zurück. Im Laufe des Jahres 1538 schien sich das offiziell als platonisch dargestellte Verhältnis zwischen Heinrich und Diana zu verändern. Es wandelte sich in ein offen gelebtes Liebesverhältnis. Was Diana oder Heinrich veranlasste, diese Fassade aufzugeben, ist unbekannt. mehrere uneheliche Kinder von verschiedenen Mätressen, die bekanntesten sind: Diana (1538-1619) von der Mätresse Filippa Duci, und Heinrich (1551-1586), Herzog von Angoulême, von der Mätresse Jane FlemingDiese Aufteilung umfasste zunächst allerdings nur die Titel. Heinrich II. war darauf bedacht, die Macht in allen Teilgebieten bis zu seinem Tod in der eigenen Hand zu behalten. Dieses Vorgehen führte 1173 zur Rebellion seiner Söhne, die durch ihre Mutter Eleonore unterstützt wurde. Ihr Ziel war es, die ihnen zugedachten Territorien sofort in Besitz zu nehmen. Hilfe erhofften sie sich beim französischen König, einflussreichen französischen Fürsten sowie bei Wilhelm dem Löwen, König von Schottland. Als letzterer 1174 in Gefangenschaft geriet, brach der Aufstand zusammen. Im Vertrag von Falaise musste der schottische König die englische Oberherrschaft anerkennen. Heinrich II. nahm seine Söhne schnell wieder in seine Gunst auf, ließ aber Eleonore in Haft setzen. Gleichzeitig bemühte er sich um die Scheidung und erkannte Rosamund Clifford als Mätresse an, mit der er seit 1165 (während eines seiner Feldzüge nach Wales) bis zu ihrem Tod 1176 eine Beziehung hatte. Später wurde ihm eine Beziehung zu Alix, der Tochter König Ludwigs VII., nachgesagt, die bereits mit Heinrichs eigenem Sohn, Richard, verlobt war. Diese Gerüchte wurden von Richard dann nach dem Tod seines Vaters vorgebracht, um die Verlobung zu lösen.

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Heinrich II., König von Frankreich - kleio.or

Heinrich wurde am 13. Dezember 1553 (nach einigen Quellen am 14. Dezember) in Schloss Pau in den südwestfranzösischen Pyrenäen – an der Grenze zur französischen Region Béarn – als zweiter Sohn des katholischen Herzogs von Vendôme, Anton von Bourbon, und der protestantischen Königin von Navarra, Johanna von Albret, geboren, weswegen er auch Henri le Béarnais genannt wurde. Als Wiege fungierte der Panzer einer Meeresschildkröte, der noch heute existiert. Die Aufzeichnungen der Marquise de Rohan-Preuilly – Das Leben einer Hofdame der französischen Königin Katharina de’ Medici. Historischer RomanKatharina von Medici unterzog sich gleichzeitig allen möglichen medizinischen Prozeduren, um endlich schwanger zu werden. Trotzdem dauerte es bis 1543, bis eine Schwangerschaft festgestellt wurde – nach zehn Jahren Ehe mit Heinrich. Am 19. Januar 1544 gebar sie in Anwesenheit des französischen Königs endlich ihren ersten Sohn, der nach ihrem Schwiegervater Franz genannt wurde. In den nächsten zwölf Jahren folgten neun weitere Kinder, von denen sechs ihre Kindheit überlebten.

Im Jahr 1000 oder kurz vorher heiratete Heinrich Kunigunde aus der Herrscherfamilie der Grafen von Luxemburg.[3] Durch seine Verbindung mit diesem Adelshaus stärkte Heinrich seine Stellung im rheinisch-lothringischen Raum. Heinrich II. von Sternberg († 1328), von 1324 bis 1328 Fürstbischof des Hochstiftes Bamberg; Heinrich II. von Stühlingen († 1165), von 1159 bis 1165 Bischof von Würzburg; Heinrich II. von Virneburg, Kurfürst und Erzbischof von Köln (1304-1332) Heinrich II. von Anhalt, Erzbischof und Regent von Magdeburg (1305-1307), siehe Heinrich. Mit dem Einverständnis des Königs wurde Diana zur Mentorin des jungen Prinzen.[11] Heinrich wird als „düster und bizarr“ beschrieben. Laut Jurewitz-Freischmidt soll der Prinz „stets Schwarz getragen, keinen Wein getrunken und wenig gelacht haben. Er mied Gesellschaft und lebhafte Unterhaltungen.“ Dieser Erziehungsauftrag gab Diana auch wieder eine wirkliche Bedeutung am französischen Hof, die sie durch den Tod ihres Mannes verloren hatte. Sie und Anne de Pisseleu d’Heilly waren zu dieser Zeit die mächtigsten Frauen am Hofe. Beide behandelten einander höflich und respektvoll, obwohl beide zu dieser Zeit schon Rivalinnen um die königliche Aufmerksamkeit waren. Mit einem Heer zog Heinrich nach Nordapulien, wo er lange ohne Erfolg die byzantinische Festung Troia belagerte. Die Bewohner der Stadt schickten zweimal ihre Kinder mit einem Priester zum Kaiser, um Vergebung zu erbitten. Erst beim zweiten Mal ließ Heinrich Milde walten. Die Einwohner mussten ihre Stadtmauern ein Stück weit niederreißen, durften sie aber nach einem Treueid und nach Geiselstellung wieder aufbauen. Die byzantinischen Truppen konnten jedoch nicht zu einer Schlacht gezwungen werden. Heinrich musste umkehren, wobei sein durch Krankheiten geschwächtes Heer große Verluste erlitt. Aber auch Basileios II. konnte keinen Nutzen aus Heinrichs Rückzug ziehen, er starb bereits 1025.

Das Rückgrat der englischen Finanzverwaltung, die der Adelsschicht angehörigen Feudalsheriffs, ersetzte Heinrich II. durch „gelehrige und gut überwachte Beamte der Mittelklasse“ und verstärkte die von seinem Schatzmeister Richard fitz Nigel im Dialogue de l'Exchequier am Ende der Regierungszeit beschriebene Steuerkontrolle. Der Heeresdienst der Adeligen wurde durch höhere Abgaben, insbesondere auf die Dienstmannenlehen abgelöst.[4] Bei Heinrichs Tod 1189 war das ausgedehnte und äußerlich so mächtige Reich durch die Militär- und Verwaltungsausgaben finanziell so erschöpft, dass es sich nur durch Sondersteuern fortsetzen ließ. Verlässlichen Schätzungen zufolge verfügte er über weniger Geld als sein französischer Rivale Ludwig VII., der über ein weitaus bescheideneres Territorium herrschte.[5] Bis heute gehört sie, aufgrund der ambivalenten historischen und neueren Darstellung, zu den umstrittensten und interessantesten Frauen am französischen Königshof der Neuzeit. Der Tod Ottos III., die Ermordung des Thronkandidaten Markgraf Ekkehard von Meißen sowie die Königsherrschaft Heinrichs hatten zu einer Veränderung des Herrschaftsverbandes geführt. Die früheren sächsischen Gegner von Heinrichs Vater standen zuerst auf der Seite Ekkehards, nach dessen Tod suchten sie Rückhalt bei Bolesław. Als bayerischer Herzog hatte Heinrich seinerseits intensive Beziehungen zu den böhmischen Přemysliden unterhalten, die traditionell zu den Gegnern der polnischen Piasten gehörten. Bolesław war einer der wichtigsten Gefolgsleute Ottos III. Dieser hatte ihn in Gnesen im Jahre 1000 besonders geehrt. Ob es sich dabei um eine Königserhebung (Johannes Fried)[21] oder aber um ein Freundschaftsbündnis (Gerd Althoff) handelt,[22] ist in der neueren Forschung umstritten. Durch die Rangerhöhung in Gnesen dürfte sich Bolesław dem Bayernherzog Heinrich zumindest gleichgestellt, wenn nicht gar übergeordnet gefühlt haben.[23] Unter dem neuen Herrscher Heinrich II. verlor Boleslaw an Einfluss. Künftige Einigungsversuche sollten immer wieder an der Frage von Gleich- oder Unterordnung scheitern.[24] Über 80% neue Produkte zum Festpreis; Das ist das neue eBay. Finde ‪Frankreich Kinder‬! Schau Dir Angebote von ‪Frankreich Kinder‬ auf eBay an. Kauf Bunter Diana und ihr Mann Louis führten trotz des hohen Altersunterschiedes eine außergewöhnlich harmonische Ehe. Aber schon früh soll Diana zu einer Art Vorbild für Heinrich, den zweiten Sohn Franz’ I., geworden sein,[1] da sie ihn 1526 begleitete, als er und sein Bruder als Geiseln an die Spanier übergeben wurden, und sich nach seiner Freilassung um ihn kümmerte.[6]

Liebe zu HeinrichBearbeiten Quelltext bearbeiten

Heinrich wurde in England erst in der Spätphase des Bürgerkriegs zwischen seiner Mutter Mathilde und König Stephan aktiv. Der Bürgerkrieg, in dem keine von beiden Seiten den Sieg erringen konnte, wurde 1153 mit dem Vertrag von Wallingford beendet. Stephan adoptierte damit Heinrich II. und setzte ihn zum Nachfolger ein. Stephan regierte noch bis 1154. Anlässlich der Geburt seines ersten Sohnes Wilhelm kehrte Heinrich 1152 zu seiner Frau zurück. Nach dem Tod Stephans wurden Heinrich II. und Eleonore am 19. Dezember 1154 in Westminster gekrönt. Heinrich Ii. Frankreich Kinder . sofern jene zu Datensammlung zu Heinrich Ii. Frankreich Kinder fahnden, sind ebendiese daselbst waschecht. Wir verfügen vollständige Angaben im Zuge dessen bereitgestellt, wonach Sie durchsuchen. Es gibt einige Arten seitens detaillierten Daten nach Heinrich Ii. Frankreich Kinder, sowie rein Aufbau vonseiten Bildern, Videos, Bewertungen wie zweitrangig hinein.

Die Urteile der Zeitgenossen über Heinrichs Herrschaft sind extrem unterschiedlich. Bischof Thietmar von Merseburg, der zwischen 1012 und 1018 seine Chronik verfasste, gilt als besonderer Kenner der Herrschaft Heinrichs II.[107] Er beurteilte die Könige vor allem gemäß ihrer Stellung zu seinem Bistum. Heinrich feierte er als Herrscher, der dem Reich Frieden und Recht zurückgebracht habe.[108] Durch die Wiedereinrichtung des von Otto II. 982 aufgehobenen Bistums Merseburg sei Heinrich zum Retter der Merseburger Kirche geworden.[109] Dennoch missbilligte Thietmar einzelne Schritte Heinrichs deutlich, insbesondere Bischofserhebungen kritisierte er oft. Die aus der Salbung abgeleitete Bezeichnung des Königs als christus Domini (Gesalbter des Herrn) verwendete Thietmar nur in Zusammenhang mit einer äußerst harten Kritik, nachdem Heinrich in einer Besitzstreitigkeit zugunsten eines Gefolgsmannes und gegen Thietmars Familienangehörige entschieden hatte. Zwar versteckte Thietmar sein Urteil, indem er behauptete, nur eine überall verbreitete Meinung (omnes populi mussant) wiederzugeben, doch konnte er es auf diese Weise wagen zu schreiben, „dass der Gesalbte des Herrn sündige“ (christum Domini peccare occulte clamant).[110] Nach dem Scheitern des letzten Feldzugs Heinrichs eroberten die walisischen Fürsten weite Teile der durch die vorangegangenen Feldzüge verlorenen Gebiete zurück. Dadurch wurde ein Teil der anglonormannischen Adligen von Wales veranlasst, ein Angebot des irischen Königs Dermot MacMurrough, ihn bei seinen Kämpfen gegen seine irischen Gegner zu unterstützen, anzunehmen. In diesem Kämpfen konnte ein Heer unter Führung von Richard Strongbow ab 1169 Teile von Ostirland erobern. Anne Pisselieu soll, nachdem sie von dem geänderten Verhältnis zwischen Diana und Heinrich erfahren hatte, bei Dichtern spöttische Lieder und Reime in Auftrag gegeben haben, die einzig das Ziel hatten, das Ansehen und Aussehen von Diana von Poitiers lächerlich zu machen. Die Mätresse Franz’ I., die selbst gerne ihr eigenes Geburtsjahr mit dem Jahr der Hochzeit zwischen Diana und Louis de Brézé angab, war mit ihrem eigenen Alter ebenso verschwiegen, wie sie Dianas Alter bekannt machte. Das genaue Geburtsjahr von Anne Pisselieu ist bis heute nicht bekannt. Man kann davon ausgehen, dass sie sicher keine 15 Jahre jünger war als Diana. Die Pamphlete, die sie über Diana verfassen ließ, bezeichneten diese unter anderem als Die „Älteste der Alten“ und die „Verbrauchteste“.[13] Mit Hilfe des seit 1597 an die Spitze des Finanzhaushaltes gestellten Herzogs von Sully, Maximilien de Béthune, erlebte Frankreich einen bemerkenswerten wirtschaftlichen und finanziellen Aufschwung. Die Infrastruktur (Straßenbau) und die Landwirtschaft wurden modernisiert, der Staatshaushalt nach der Tilgung einer 200-Millionen-Livres-Staatsschuld ausgeglichen und die Verwaltung reorganisiert, indem überflüssige königliche Ämter aufgehoben wurden. Maximilien de Béthune ließ Kanäle und Häfen anlegen und hob die Zölle für Getreide auf. Ackerbau und Viehhaltung seien die „beiden Brüsten, von denen Frankreich sich nähren solle“ („Labourage et pâturage sont les deux mamelles dont la France est alimentée“). Heinrich und Katharina hatten zusammen die Kinder: Franz II. (1544-1560, ab 1559 König von Frankreich) ⚭ Maria Stuart, Königin von Schottland (24. April 1558) Isabelle (Elisabeth von Valois) (1545-1568) ⚭ Philipp II., König von Spanien; Claudia (1547-1575) ⚭ Herzog Karl III. von Lothringen; Ludwig (3. Februar 1549-1550) Karl IX

heinrich_2_koenig_von_frankreich_+_1559 - Manfred Hieb

Noch im selben Jahr bestand König Heinrichs erste Handlung in der Abwehr einer spanischen Invasionsarmee. Am 27. Dezember 1594 versuchte der Student Jean Châtel, den König bei einer öffentlichen Veranstaltung im Hôtel de Schomberg aus religiösen Gründen zu erdolchen. Der König, leicht verletzt, wollte den Attentäter verschonen, aber das Gesetz für Königsmörder fand Anwendung und Châtel wurde gevierteilt. Die Folge des Attentats war die Ausweisung der Jesuiten aus dem Königreich, da der Attentäter den Anschlag mit einem Jesuitenpater, der ebenfalls hingerichtet wurde, geplant hatte. Beide Attentäter waren religiös motiviert und erhofften sich durch die Tat teilweise oder völlige Vergebung ihrer Sünden. Als Heinrich IV. starb, war sein Sohn Ludwig XIII. zu jung, um die Herrschaft zu übernehmen, so dass seine Mutter Maria de’ Medici für ihn regierte. Sie revidierte schnell einige von Heinrichs Strategien, insbesondere indem sie ein Bündnis mit den spanischen Habsburgern einging. Nachdem Ludwig sich 1617 durch die Ermordung des von seiner Mutter favorisierten Günstlings Concino Concini die Macht erkämpft hatte, verbannte er seine Mutter aus Frankreich, die 1642 in Köln starb. Politisch zunächst unentschlossen, sich zwischen katholischer Solidarität mit Spanien oder der Niederwerfung des Hauses Habsburg zu entscheiden, übertrug Ludwig XIII. erhebliche Machtbefugnisse auf Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu, bekannt als Kardinal Richelieu, der als Erster Minister die gegen Habsburg gerichtete Politik Heinrichs IV. weiterführte. Dies verwickelte Frankreich in den Dreißigjährigen Krieg, da Frankreich, beherrscht von den Bourbonen, den Habsburgern die Vormachtstellung in Europa abringen wollte, was mit dem Westfälischen Frieden 1648 und dem Pyrenäenfrieden 1659 auch gelang. Am 30. Mai 1574 starb Karl IX. Sein Nachfolger auf dem französischen Thron wurde sein Bruder Heinrich III., der aber kinderlos war. Zwei Jahre später gelang Heinrich von Navarra die Flucht aus den Appartements des Louvre, worauf er den katholischen Glauben wieder ablegte.

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Heinrich wurde am 28. Oktober 1533 mit Katharina von Medici (1519-1589) verheiratet, als beide 14 Jahre alt waren. 1536 rückte er nach dem Tod seines älteren Bruders Franz zum Thronfolger und Herzog der Bretagne auf.. Heinrich und Katharina hatten zusammen die Kinder: Franz II. (1544-1560, ab 1559 König von Frankreich) ⚭ Maria Stuart, Königin von Schottland (24 König Heinrichs Bruder Franz-Herkules, also der französische Thronerbe, starb jedoch 1584, so dass Heinrich von Navarra dessen Position als Erbe übernahm. Dieser Umstand brachte Papst Sixtus V. dazu, Heinrich 1585 zu exkommunizieren. Dieser weigerte sich allerdings, die Exkommunikation anzuerkennen. Am 20. Oktober 1587 kam es zwischen dem katholischen Herzog Anne von Joyeuse und Heinrich von Navarra zur Schlacht von Coutras, in der Heinrich den Favoriten des französischen Königs besiegte und den Herzog tötete. Ende 1588 wurde auch Heinrich III. von Papst Sixtus V. exkommuniziert, weil er den streng katholischen Heinrich von Guise einen Tag vor Heiligabend hatte ermorden lassen. Die beiden exkommunizierten Könige von Frankreich bzw. Navarra verbündeten sich und marschierten gegen die katholische Liga, die Paris besetzt hielt. Das Heer des ersten Italienzuges bestand fast ausschließlich aus Truppen des bayerischen Klerus und Adels. Heinrich sammelte seine Truppen in Augsburg und zog über den Brenner nach Trient. Angesichts der ungewissen Situation in Italien intensivierte Heinrich die Gebetshilfe. In der Trienter Bischofskirche ging er zusammen mit seinen geistlichen und weltlichen Großen sowie den oberitalienischen Bischöfen eine Gebetsverbrüderung ein.[17] Der Erzbischof Arnulf II. krönte Heinrich am 14. Mai 1004 in Pavia zum König von Italien (rex Langobardorum). Die Zeremonie wurde in der Kirche San Michele vollzogen, in der zwei Jahre zuvor Arduin zum König gekrönt worden war. Seit Otto I. hatte sich keiner der ottonischen Herrscher mehr zum König von Italien krönen lassen.[18] In der folgenden Nacht griffen die Bürger Pavias Heinrich und seine Begleiter an. Diese wiederum setzten Häuser in Pavia in Brand, um die entfernt lagernden Truppen zu alarmieren. Der Aufstand konnte nur mit Mühe niedergeschlagen werden. Bei dem Angriff wurde Heinrichs Schwager Giselbert, der ältere Bruder von Königin Kunigunde, so schwer verletzt, dass er wenige Tage später starb.[19]

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  1. Die neueren Bewertungen sind sehr unterschiedlich. Für Hartmut Hoffmann (1993) ist Heinrich die Verkörperung des idealen Herrschers im ottonisch-salischen Reichskirchensystem, ein „Mönchskönig“.[132] Johannes Fried (1994) hingegen meint, Heinrich habe sich skrupellos aller Machtmittel bedient, „von der List über den Verrat bis zur nackten Gewalt und mit besonderer Vorliebe des kanonischen Rechts“.[133] Weitgehend einig ist sich die moderne Mediävistik, dass der letzte Herrscher aus dem Geschlecht der Ottonen eine Intensivierung der Königsherrschaft zu erreichen versuchte.[134]
  2. Heinrich II. (englisch Henry II, ursprünglich Henry Plantagenet; * 5. März 1133 in Le Mans; † 6. Juli 1189 in Chinon) war Herzog der Normandie und von Aquitanien, Graf von Anjou sowie König von England (1154–1189). Zeitweise beherrschte er Wales, Schottland, das östliche Irland und das westliche Frankreich. Er war der erste der angevinischen Könige, die auch als das Haus Plantagenet bezeichnet wurden.
  3. Nach Heinrichs Tod wurde in Bamberg das Bild vom heiligen Kaiser aufgebaut. Unmittelbar anknüpfen konnte man dabei an die Bezeichnung „der Fromme“, die schon zu seinen Lebzeiten verwendet wurde: In einem Preislied Abt Gerhards von Seeon wird er mit „O frommer König Heinrich“ (pie rex Heinrice)[114] angesprochen. Die eigentliche Verklärung durch eine besondere „Heiligkeit“ ist um die Mitte des 11. Jahrhunderts zu fassen. Adam von Bremen berichtete 1074 von der sanctitas des Kaisers.[115] Zur Vorbereitung der Heiligsprechung verfasste ein unbekannter Bamberger Autor 1145/1146 einen Bericht über Heinrichs Leben und die von ihm vollbrachten Wunder. Dieser Text wurde 1147 zu einer Heiligenvita umgearbeitet. Die Bamberger Kirche, in der durch jährliche Totenmessen sein Andenken wachgehalten wurde, erreichte schließlich 1146 die Heiligsprechung. Die Voraussetzungen für die Heiligkeit wurden vor der Kanonisation einer genauen Prüfung unterzogen. Für Heinrich sprach die aus seiner Kinderlosigkeit abgeleitete Annahme, er habe mit Kunigunde eine Ehe in Keuschheit geführt. Als heiligmäßige Taten galten außerdem mehrere Kirchengründungen, allen voran die der Bischofskirche von Bamberg.
  4. Die Chronik des Thietmar von Merseburg, der 1009 von Heinrich zum Bischof von Merseburg ernannt wurde, gilt als eine der wichtigsten Quellen zu Heinrich II. und wird geradezu als Leitüberlieferung angesehen.

Als Sohn des bayerischen Herzogs Heinrich II., genannt „der Zänker“, und dessen Frau Gisela von Burgund war er Urenkel Heinrichs I. und stammte somit aus der bayerischen Nebenlinie der Ottonen. Am 7. Juni 1002 wurde er zum ostfränkischen König gekrönt. Am 14. Februar 1014 krönte ihn Papst Benedikt VIII. zum Kaiser. Heinrich II. war mit Kunigunde von Luxemburg verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos, Heinrich II. war damit der letzte Kaiser aus dem Geschlecht der Ottonen. Papst Eugen III. sprach ihn 1146 heilig, einige spätere Geschichtsschreiber bedachten ihn daher mit dem Beinamen „der Heilige“. Sein Gedenktag (evangelisch und römisch-katholisch) ist der Todestag, der 13. Juli. König Heinrich II. von Frankreich. Geboren: 28.2.1519. Gestorben: 10.7.1559. Vater: König Franz I. von Frankreich († 1547) Mutter: Claude († 1524), die ältere Tochter von König Ludwig XII. von Frankreich und Anna de Bretagne. Gatte/in: Katharina de' Medici (1519-1589) seine Hauptmätresse: Diane de Poitiers (1499/1500-1566); seit dem 29.3.1515 verheiratet mit Louis de Brézé (1459.

Auf Betreiben von Papst Alexander III. musste Heinrich die Constitutions of Clarendon wieder aufheben und sich am 12. Juni 1174 in der Kathedrale zu Canterbury einer demütigenden Geißelung (auch wenn diese nur symbolisch mit leichten "Schlägen" angedeutet wurde) unterziehen sowie anschließend eine ganze Nacht am Grab von Thomas Becket auf den Knien liegend beten. Als Sühnegabe gründete und dotierte er in einer vorhandenen Anlage das Augustiner-Chorherren-Stift Waltham Abbey und ließ eine neue, groß angelegte Abteikirche errichten. Andere lombardische Bischöfe, unter ihnen Leo von Vercelli, riefen dagegen Heinrich II. um Hilfe. Sie waren von Arduin mehrfach in ihrer Verfügungsgewalt über das Kirchengut beschnitten worden. Nach anfänglichem Zögern rüstete Heinrich 1004 zu seinem ersten Italienzug. Zuvor hatte bereits ein Heer unter Otto von Worms, dem Herzog von Kärnten, im Januar 1003 an den Veroneser Klausen eine schwere Niederlage erlitten. Nachdem Heinrich der Löwe dem deutschen Kaiser 1174 und 1176 die geforderte militärische Hilfe auf dessen Italienfeldzügen verweigert hatte, wurde Heinrich dreimal vergeblich vor das Hofgericht zitiert, geächtet und zuletzt die Lehen über die Herzogtümer Sachsen und Bayern vom Kaiser Heinrich entzogen und neu vergeben. Der lange Zeit so mächtige Welfenherzog Heinrich unterwarf sich zwar im November 1181 dem Kaiser, musste jedoch bis 1185 ins Exil. Der englische König Heinrich gewährte seinem Schwiegersohn Heinrich dem Löwen und seiner Tochter Mathilde Aufenthalt in England.[10]

Heinrich VII

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Ein Jahr später, am 13. Juli 1147, wurden Heinrichs Gebeine in Bamberg feierlich zur Ehre der Altäre erhoben. Papst Innozenz III. bekräftigte dieses Idealbild, als er die Heiligsprechung Kunigundes 1200 mit ihrer lebenslangen Jungfräulichkeit sowie der zusammen mit dem Gemahl getätigten Bamberger Bistumsgründung und weiteren frommen Werken begründete. Der Begriff „Hof“ kann als „Präsenz beim Herrscher“ aufgefasst werden.[65] Die wichtigsten Bestandteile des Hofes waren Kanzlei und Hofkapelle. Die Kanzlei war für die Ausstellung der Urkunden zuständig. Insgesamt sind 509 Urkunden aus Heinrichs 22-jähriger Herrschaftszeit erhalten. Er war einer der wenigen Herrscher seiner Zeit, die Urkunden selbst diktierten.[66] Gerd Althoff hat bei einer Fülle von Urkunden der Ottonen „als Motiv der Schenkung das eigene Seelenheil oder das einer anderen Person“ registriert.[67] Nach Michael Borgolte beträgt der Anteil mit der Hoffnung auf Seelenheil „mehr als zwei Drittel des Gesamtbestandes“ bei den Diplomen Heinrichs II.[68] Die Hofkapelle war am Königshof für die Seelsorge und für die Abhaltung von Gottesdiensten zuständig, zugleich hatte sie aber auch Anteil an der Herrschaftsausübung. Von den 64 Bischöfen, die Heinrich erhoben hat, waren 24 zuvor in der Hofkapelle tätig gewesen.[69] Heinrich II. beendete ihn nach den schweren Niederlagen von Saint-Quentin (August 1557) und Gravelingen (1558) durch den Frieden von Cateau-Cambresis (2./3.4.1559) mit Verzicht auf Italien und Gebietseinbußen an Frankreichs Süd- und Ostgrenze (Savoyen, Bugey, Bresse, Thionville, Damvilliers, Montmedy u.a.), denen schmale Gebietsgewinne an der französischen N-Grenze (Saint-Quentin.

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In Rom pflegte man ein völlig anderes Bild Heinrichs, da ihm insbesondere seine Eingriffe in die Kirchenstruktur vorgeworfen wurden. Humbert von Silva Candida, einer der Wegbereiter der Kirchenreform, nannte Heinrich einen Simonisten und Kirchenräuber.[118] Miniaturen zum Werk Joachims von Fiore zeigen ihn als einen der sieben Köpfe des apokalyptischen Drachen nach Herodes, Nero, Konstantin II. und Chosrau II. und vor Saladin und Friedrich II.[119] Diese Beurteilung wirkte sich allerdings nördlich der Alpen nicht aus. Durch Bestrebungen des ersten Stauferkönigs Konrad III. und des Bamberger Klerus setzte sich das Bild des heiligen Kaisers durch. Heinrich hielt wie seine Vorgänger am kaiserlichen Einsetzungsrecht (Investitur) der Bischöfe fest und setzte sich dabei auch über verbriefte Rechte des Klerus hinweg. Bei Widerspruch setzte er seinen Willen auch mit Gewalt durch. Die meisten der während seiner Regierungszeit entstandenen Vakanzen besetzte er mit Klerikern aus seiner engsten Umgebung. Alle seine Kanzler bekamen von ihm ein Bistum. Es waren reichs- und königstreue Männer, denen er die Bistümer und Abteien anvertraute. Seine personalpolitischen Entscheidungen brachten bedeutende Persönlichkeiten wie die Erzbischöfe Aribo von Mainz, Pilgrim von Köln, Poppo von Trier und Unwan von Bremen und die Bischöfe Godehard von Hildesheim, Meinwerk von Paderborn und Thietmar von Merseburg (den Chronisten) hervor. Thomas Becket wurde wenige Jahre nach seinem Tod am 21. Februar 1173 heiliggesprochen (Festtag: 29. Dezember). Dies geschah insbesondere auf die Intervention der Herzogin Mathilde, der Ehefrau Heinrichs des Löwen, Herzog von Sachsen und Bayern, beim Papst. Mathilde war eine Tochter Heinrichs II. und mit Thomas Becket verband sie eine persönliche Freundschaft.

Es resultierte 1544 die Geburt von Franz II (1544-1560), dem ersten von insgesamt 10 Kindern innerhalb von 12 Jahren. Damit war die Dynastie gerettet. Nach dem Tode Heinrichs 1559 bei einem tragischen Turnierunfall wurden 3 seiner Söhne Könige von Frankreich. Die Linie der Valois blieb jedoch ohne weitere Nachkommen und wurde von Heinrich dem IV., dem ersten Bourbonenkönig, 1589 fortgesetzt Heinrich Mann verarbeitete das Leben Heinrichs IV. in seinen beiden Romanen Die Jugend des Königs Henri Quatre (1935) und Die Vollendung des Königs Henri Quatre (1938). Der Historienfilm Henri 4 (alternativ auch: Henri IV) entstand im Jahr 2010 unter der Regie von Jo Baier und beruht auf Heinrich Manns Romanen.

Heinrich wird KönigBearbeiten Quelltext bearbeiten

Claude († 1524), die ältere Tochter von König Ludwig XII. von Frankreich und Anna de Bretagneseit Oktober 2017 als Buch in überarbeiteter Version bei amazon.de erhältlich, 432 Seiten, mit 304 SW-Bildern, € 20,20; ISBN 978-1-5498-9445-9Bolesław wurde beim Verlassen Merseburgs überfallen. Nur dem Eingreifen Herzog Bernhards von Sachsen und Markgraf Heinrichs von Schweinfurt verdankte er seine Rettung. Nach Thietmar war das Motiv für den Überfall, dass Bolesławs Begleitung bewaffnet den Königshof betreten und damit nach der Ansicht einiger Adliger den honor (Ehre) des Königs verletzt hatte.[30] Thietmar behauptet zwar, der Überfall sei „ohne des Königs Weisung und Wissen“ erfolgt,[31] gibt damit aber zu erkennen, dass nicht alle Zeitgenossen dieser Meinung waren.[32] Für den Überfall erhielt Bolesław von Heinrich keine Genugtuung. Auf dem Rückweg ließ der Pole die Burg Strehla niederbrennen und eröffnete damit die Fehde gegen den König. Bolesław fand Unterstützung beim Markgrafen Heinrich von Schweinfurt, dem der König das bayerische Herzogtum trotz Zusage verweigerte. Heinrich schloss zu Ostern 1003 in Quedlinburg ein Bündnis mit den heidnischen Liutizen. Dieses Bündnis mit heidnischen Feinden gegen die christlichen Polen rief bei den Sachsen heftigste Empörung hervor. Es steht in Zusammenhang mit den traditionell guten bayerisch-böhmischen Beziehungen und den Bündnissen zwischen den Böhmen und Liutizen.[33] Bolesław genoss im sächsischen Adel erhebliche Sympathien. Mehrfach unterstützten die sächsischen Adeligen Heinrich nur zögernd; während seiner Abwesenheit waren militärische Aktionen gegen den Polen nicht durchzusetzen.[34] Heinrich entschloss sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Er ließ sich in Mainz von seinen bayerischen und fränkischen Anhängern zum König wählen und am 7. Juni 1002 durch den Mainzer Erzbischof Willigis im Mainzer Dom salben und krönen. Dieser war der richtige Koronator („Königskröner“), alle anderen Begleitumstände aber wichen von den üblichen Gewohnheiten (consuetudines) ab: Der Ort der Wahl war unüblich, die Inthronisation auf den Aachener Stuhl Karls des Großen unterblieb und von einer „Wahl aller Großen des Reiches“ konnte zunächst auch keine Rede sein. Die Entscheidung fiel letztendlich Ende Juli durch die sogenannte Nachwahl in Merseburg, bei der sich Heinrich bei den Sachsen dafür zu rechtfertigen hatte, dass er bereits in königlichem Ornat erschien und als Herrscher auftrat. Erst nachdem er versprochen hatte, das alte sächsische Recht zu achten, überreichte ihm der sächsische Herzog Bernhard die Heilige Lanze und betraute ihn so mit der Sorge um das Reich. 1599 verlobte sich Heinrich IV. mit Maria de’ Medici, der damals reichsten Erbin des europäischen Kontinents. Nachdem im Dezember die Ehe mit Margarete von Valois durch Papst Clemens VIII. (sie blieb allerdings Königin) annulliert worden war, konnte die Heirat zwischen Maria und Heinrich stattfinden. Grund für diese Trennung war, dass die Ehe keine Kinder hervorbrachte und beide, sowohl Heinrich als auch Margarete, sich Mätressen bzw. Liebhaber hielten.

Gisela von Schwaben

Ein Herrscherwechsel war im 10. Jahrhundert zugleich eine „Herausforderung an die bisherige Rangordnung“[99] und vielfach ein Auslöser für Konflikte. Die Rangordnung unter den mächtigsten Adligen musste vom Herrscher so austariert werden, dass es nicht zu Konflikten kam. Heinrich hat die „Spielregeln“,[100] die ungeschriebenen sozialen Normen in einer ranggeordneten Gesellschaft, nicht genügend berücksichtigt. Die von persönlichen Beziehungen getragene ottonische Herrschaft basierte auf einem Zusammenwirken von Adel und Kirche und deren Einbindung in die Maßnahmen zur Sicherung des Reichs. In mündlichen Beratungen wurde ein Ausgleich erzielt und Konsens hergestellt (sogenannte konsensuale Herrschaft).[101] Uneinig ist sich die Forschung, ob die Konflikte, die nicht konsensual gelöst werden konnten, strukturelle Gründe hatten oder auf Heinrichs neuartige Auffassung vom Königsamt zurückzuführen sind.[102] Im Oktober 1600 wurden König Heinrich IV. und Maria von Medici „per procurationem“ verheiratet, das heißt in Abwesenheit von Maria, da sie sich noch auf dem Weg nach Marseille befand, wo sie Anfang Dezember eintraf. Der Dauphin Ludwig wurde am 27. September 1601 in Fontainebleau geboren. Durch die Entwicklungen im Rechtssystem wurde die Macht der Kirchengerichte beschnitten. Die Kirche bekämpfte diesen Vorgang sowie darüber hinausgehende Versuche des Königs, Kontrolle über Geistliche auszuüben. Der wichtigste Vertreter der Kirche war Thomas Becket, der Erzbischof von Canterbury. Becket wurde auf Empfehlung von Theobald von Canterbury hin Berater und Lordkanzler von Heinrich. Heinrich hatte Becket 1162 zum Erzbischof ernannt, um Konflikte zu verhindern. Bereits vorher hatten Becket und Heinrich unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Kirche und deren Rechte gehabt. Heinrich versuchte, Becket und seine Gefolgsleute unter Kontrolle zu bekommen, indem er sie per Eid dazu zwang, sich den „Sitten des Reiches“ zu unterwerfen. Es war und blieb umstritten, was diese Sitten sein sollten, und die Kirche verweigerte eine Unterwerfung unter den König. Nach dem Hoftag von Clarendon im Januar 1164 verließ Becket England, um sich der Unterstützung von Papst Alexander III. und des Königs von Frankreich zu versichern.

1578 sahen sich Heinrich und Margarete nach 32 Monaten Trennung in der Guyenne wieder, wo Heinrich seit 1576 Gouverneur war. Sie kam auf Wunsch ihrer Mutter dorthin, in der Hoffnung, Heinrich zurück an den Pariser Hof zu holen. Nach einem Aufenthalt von fast vier Jahren kehrte Margarete 1582 zurück in den Louvre. Ein Jahr später kam es zu einem großen Familienzwist, nachdem Margaretes Bruder Heinrich III. sie wegen ihres Betragens vom Hof verwiesen hatte. Auslöser war wahrscheinlich der Umstand, dass sich ihr Ehemann die Diane d’Andouins, „La belle Corisande“ genannt, zur Mätresse genommen hatte. Ab März 1584 hielt sich Margarete unter dem Vorwand, Anschlägen Dianes zu entgehen, in Agen auf. Sie begann, Feindseligkeiten gegen ihren Mann aufzubauen, und wurde daraufhin in der Festung Usson gefangengesetzt. Wegen der zahlreichen Konflikte mit den Adelsfamilien hat Stefan Weinfurter Heinrich II. als „König der Konflikte“ bezeichnet.[103] Gerd Althoff hat als auffallenden Unterschied zwischen Heinrich II. und dessen Vorgängern herausgearbeitet, dass Heinrich nicht in gleichem Maße zur herrscherlichen clementia (Milde) bereit war, wie es die Herrscher der ottonischen Hauptlinie anscheinend gegenüber ihren Feinden gewesen sind. Dadurch verminderten sich die Erfolgsaussichten von Vermittlern in Konflikten. Die Kompromissbereitschaft des Herrschers in späteren Herrschaftsjahren hat Althoff mit der schweren Krankheit bei ihm und seiner Gemahlin begründet. Deswegen habe sich sein Handeln vor allem auf die Sicherung seiner Memoria konzentriert.[104] Karl Ubl hat die zahlreichen Konflikte während seiner Herrschaftszeit auf seine Kinderlosigkeit zurückgeführt und weniger als Maßnahmen zur Stärkung der Zentralgewalt gedeutet. Heinrich hatte wegen seiner Kinderlosigkeit immer wieder mit Angriffen auf seine Autorität seitens weltlicher Großer zu kämpfen.[105] Stefan Weinfurter erklärt die Konflikte mit Heinrichs Herrschaftskonzeption, der zufolge sein Reich ein „Haus Gottes“ und er selbst der Verwalter Gottes war. Im Reich hatte die Königsgewalt die höchste Autorität inne. Diese Gedankenwelt erkläre Heinrichs Kompromisslosigkeit und seine schroffe Gehorsamsforderung.[106] Der Schädel Heinrichs IV. wurde dabei entwendet und war über 100 Jahre verschollen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts besaßen den Schädel mehrere private Sammler. Zuletzt, von 1955 bis 2010, war der Schädel im Besitz eines französischen Finanzbeamten. Am 16. Dezember 2010 gab ein Team von Wissenschaftlern bekannt, dass dieser Schädel aufgrund charakteristischer Verletzungsmerkmale als der König Heinrichs IV. identifiziert worden war.[4] Der Schädel wurde im Jahr 2011 im Rahmen einer Messe in Saint Denis bestattet. „Im Zuge der Hochzeitsfeier wurde ein Turnier veranstaltet, an dem die beiden Söhne des Königs teilnahmen. Es war Brauch, dass jeder Ritter sein Banner vor einer Dame senkte zum Zeichen seiner Verehrung. Auch Heinrich hielt sein Pferd vor der Tribüne an und legte seine Standarte der Frau des Großseneschalls zu Füßen…“[9]

Karl Emanuel II

Angesichts der byzantinischen Erfolge in Unteritalien, die zur Restauration der byzantinischen Herrschaft bis nach Mittelitalien führten, entschloss sich Papst Benedikt VIII. im Jahr 1020 zu einem ungewöhnlichen Schritt: Er suchte den Kaiser nördlich der Alpen auf und beriet sich mit ihm in Bamberg und Fulda. Seit 833 hatte kein Papst mehr den Kaiser nördlich der Alpen aufgesucht.[53] In Bamberg waren neben dem Papst und einer großen Zahl von weltlichen und geistlichen Reichsfürsten auch Meles von Bari, der Anführer eines apulischen Aufstandes gegen die byzantinische Herrschaft, und sein normannischer Kampfgefährte Rudolf anwesend. Gemeinsam feierten sie das Osterfest. Meles überreichte dem Kaiser ein kostbares Geschenk, einen Sternenmantel, als Symbol für den allumfassenden kaiserlichen Anspruch auf Weltherrschaft. Daraufhin verlieh Heinrich Meles die Würde eines Herzogs von Apulien, doch schon wenige Tage später, am 23. April 1020, starb Meles. Der Tod ihres Mannes Louis de Brézé im Frühsommer 1531 traf Diana so schwer, dass ihre Trauer von späteren Berichterstattern oft als Heuchelei ausgelegt wurde.[4] So soll sie beim Tod ihres Mannes erklärt haben, ihre Witwenkleidung nie wieder abzulegen, und trug ab diesem Tag und ihr ganzes weiteres Leben ausschließlich Schwarz. Ihr schwarzes Kleid wurde, zusammen mit einem edelsteinbesetzten Gürtel, zu ihrem Markenzeichen und Erkennungsmerkmal. Da sie mit 32 Jahren noch keinen Rückzug in das Privatleben plante, kehrte sie an den französischen Hof zurück. Laut Thoma soll Franz I. Diana darum gebeten haben, sich um seinen zweitältesten Sohn, Heinrich, zu kümmern, da dieser verschlossen und kontaktscheu war, und weil ihm das gute Verhältnis zwischen Heinrich und Diana schon früher aufgefallen sei. Elisabeth von Valois erblickte am 2. April 1545 als erste Tochter von Heinrich II. von Frankreich und seiner Frau Caterina de' Medici in Fontainebleau das Licht der Welt. Elisabeths Kindheit war von der unglücklichen Ehe ihrer Eltern überschattet. In dieser Zeit wuchs in der kleinen Prinzessin der Wunsch nach einem harmonischen Ehe- und. 1181 wurde das Fyrd-Heer, ein ausgehobenes Nationalheer, restrukturiert und damit die feudale Wehrordnung verändert. Mit der Waldordnung von 1184 wurde das exklusive Jagdrecht des Monarchen in ausgedehnten Gebieten, welche Wälder, Wiesen, Heiden, aber auch Äcker und Dörfer umfassten, präzisiert und die Rechte der Barone erheblich eingeschränkt.[6] Dianas Einfluss auf den neuen König ging nun, da kein Vater und andere Berater am Hofe waren, noch weiter als zuvor. Noch in der Nacht zum 2. April 1547 wurden alle alten Vertrauten des Königs ihrer alten Ämter enthoben, einige sogar gefangen genommen. Als überzeugte Katholikin bestärkte sie Heinrich in der Verfolgung einer gegen die Hugenotten gerichteten Politik. Mit ihrem Einfluss auf den König brachte sie die Regierungsgeschäfte in die Hände des Connétable Montmorency, des Marschalls Jacques d’Albon, seigneur de Saint-André und des Kardinals Charles de Lorraine-Guise. Mit dem Bruder des letzteren, Claude de Lorraine, duc d’Aumale, vermählte sie zudem ihre jüngere Tochter Louise.

Von den rund 80 Jahren ihres Lebens verbrachte sie die meiste Zeit am französischen Königshof und erlebte die Regierungen von insgesamt sieben Königen, von Franz I. bis Ludwig XIII. Dabei überlebte sie alle ihrer zwölf Halbgeschwister. Bei der Heirat des französischen Thronfolgers Franz von Valois mit der schottischen Königin Maria Stuart am 24. April 1558 in Paris war der vierjährige Heinrich anwesend, wo er seine Cousine und spätere Frau Margarete von Valois zum ersten Mal traf. In späteren Erzählungen wird berichtet, dass König Heinrich II. so angetan von Heinrich von Bourbon war, dass er ihn und Margarete zu diesem Zeitpunkt informell verlobte. Der König kam am 10. Juli 1559 bei einem Lanzenturnier anlässlich eines Friedensvertrags ums Leben, Nachfolger wurde sein kränkelnder Sohn Franz, der als Franz II. den Thron bestieg. Während seiner kurzen Regierungszeit dominierten Franz von Guise und Karl von Guise, die auch Onkel seiner Frau Maria Stuart waren, die Politik. Der König starb bereits im Dezember 1560. Ihm folgte sein jüngerer Bruder Karl IX. auf den Thron, und da er erst zehn Jahre alt war, übernahm seine Mutter Caterina de’ Medici die Regierungsgeschäfte. Diese versuchte nun, die Macht der Guisen einzuschränken, indem sie die Anwärter des Hauses Bourbon – die Familie Heinrichs von Navarra – an der Regentschaft beteiligte, unter anderem dadurch, dass Heinrichs Vater Anton 1561 Generalleutnant des Königreiches wurde. Seine Frau Johanna folgte Anton mit Heinrich an den Pariser Hof. 1562 ging sie zurück nach Navarra, Heinrich musste bei Katharina bleiben und wurde durch Jean de Losse (genannt Jeanne) zum katholischen Glauben zurückgeführt. Heinrich wurde am 6. März 1554 im großen Saal des Schlosses Pau katholisch getauft. Die Erziehung oblag Heinrichs Großvater, Heinrich von Albret, der seiner Tochter Johanna nicht zutraute, ein Kind großzuziehen, da bisher alle ihre Kinder jung verstorben waren. Ein Jahr später starb Heinrichs Großvater. Das Kleinkind wurde kurz darauf der Obhut seiner Tante Suzanne de Bourbon-Busset anvertraut und bis 1560 sehr bäuerlich und volksnah im Schloss des Dorfes Coarraze erzogen. Als Prinz von Navarra wurde er später vom Erzieher La Goucherie protestantisch erzogen. Heinrich verstand sich mit seinem Vater nie wirklich gut und zog sich durch Dianas Beratung auch immer mehr von seinem Vater zurück. So blieb Heinrich auf Anraten von Diana seit Anfang 1545 auch den Sitzungen des geheimen Rates fern, um nicht für die verfehlte Politik des Vaters verantwortlich gemacht zu werden. In seinen letzten Tagen ließ der König aber doch nach seinem Sohn schicken. So soll Franz I. seinem Sohn auch das Wohlergehen Anne Pisselieu d’Étampes mit folgenden Worten ans Herz gelegt haben: „Sie ist eine Dame […] unterwirf dich nie einem anderen Willen, so wie ich mich dem ihren unterworfen habe.“[14] Am 31. März 1547 starb der französische König, und sein Sohn bestieg als Heinrich II. den französischen Thron. Die Situation am französischen Hof, die Katharina von Medici bei ihrer Ankunft vorfand, stellte sich als eine von Madame d’Étampes beherrschte Gesellschaft vor, da Eleonore von Österreich nicht ständig bei Hofe lebte und für den Kronprinzen noch keine passende Braut gefunden war. Das Interesse an Katharina war daher sehr gering, da sich aller Aufmerksamkeit auf den Thronfolger Franz konzentrierte. Katharina von Medici wäre am französischen Hof weitgehend isoliert geblieben, hätte sie sich nicht einen Platz in der engeren Gesellschaft rund um ihren Schwiegervater erobert. Sie war zwar mit ihren etwas vorstehenden Augen und ihrer zur Fülligkeit neigenden Gestalt nicht hübsch, aber gesellschaftlich gewandt, eine geübte und beherzte Reiterin, eine gewitzte und einnehmende Gesprächspartnerin und bereit, bei den mitunter rauen Scherzen, die der französische König schätzte, mitzumachen. Ihren Mann Heinrich dagegen konnte sie nicht für sich erobern. Seine Verbindung zu Diana von Poitiers wurde immer enger und er reagierte mit Missfallen auf die leisesten Anzeichen einer engen Beziehung zwischen seiner Ehefrau und seiner Freundin.

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Bereits im ersten Jahr nach der Thronbesteigung Heinrichs bekam sie das Herzogtum Valentinois und das Schloss Chenonceau übertragen. Sie bekam ebenso die Kronjuwelen geschenkt, die sie in der Folge bei offiziellen Anlässen trug, wie dies auch schon Madame d’Étampes getan hatte. Mit den großzügigen Unterhaltszahlungen des Königs konnte sie ihre Schlösser Chenonceau und Anet durch den damals berühmtesten Architekten, Philibert Delorme (1510–1570), umbauen lassen. Diana ließ eine Steuer auf jede Kirchenglocke des Reiches erheben, die ausschließlich in ihre Kasse floss. François Rabelais soll dazu bemerkt haben: „dem König habe es gefallen, alle Glocken seines Reiches seiner Stute um den Hals zu hängen.“ Der König überließ Diana auch die sogenannten „terres vagues“, Ländereien, deren Besitzverhältnisse ungeklärt waren, und allen eingezogenen Besitz verurteilter Juden und Häretiker.[16] Neben diesen Bereicherungen setzte Diana auch ihren Anspruch auf den Titel und den Besitz ihres Vaters durch, obwohl Titel und Besitz nur einem Prinzen von Geblüt zustanden und zur Dauphiné gehörten. Diane de Poitiers (1499/1500-1566); seit dem 29.3.1515 verheiratet mit Louis de Brézé (1459-1531), zwei Töchter – seit 1536 die Hauptmätresse von Heinrich II. von Frankreich

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Heinrich IV., von Navarra (französisch Henri IV, Henri Quatre, Henri le Grand, okzitanisch Enric Quate Lo Gran; * 13. Dezember 1553 in Pau, Navarra; † 14. Mai 1610 in Paris) war ab 1572 als Heinrich III.König von Navarra und von 1589 bis zu seiner Ermordung 1610 als Heinrich IV. König von Frankreich.In seiner gascognischen Heimat nannte man ihn in der Landessprache lo nòstre bon rei. Als ungelöste kirchliche Probleme übernahm Heinrich von Otto III. die Frage der Wiedereinrichtung des Bistums Merseburg und den sogenannten „Gandersheimer Streit“, der um die Frage geführt wurde, ob das Stift Gandersheim zur Hildesheimer oder zur Mainzer Diözese gehöre. Die Bartform Henriquatre ist nach dem König benannt. Der Marche de Henri IV, eine anonym textierte Melodie aus dem 16. Jahrhundert, zeugte vor allem postum von der Popularität des Königs und fand Verwendung in verschiedenen dramatischen, musikalischen und filmischen Werken, darunter Gioachino Rossini Il viaggio a Reims (1824) und Pjotr Tschaikowskis Ballettmusik Dornröschen (1890), Walt Disneys Verfilmung desselben Stoffs als Sleeping Beauty (1959) und Sergei Bondartschuks Krieg und Frieden (1966). Unter der Restauration wurde das Lied zu einer inoffiziellen Hymne der französischen Monarchie. Heinrich Ii. Frankreich Kinder . Wenn jene zu Unterlagen nach Heinrich Ii. Frankreich Kinder fahnden, sind ebendiese hier ganz und gar. unsereins haben vollständige Aussagen dadurch bereitgestellt, worauf solche fahnden. Es gibt einige Arten vonseiten detaillierten Angaben zu Heinrich Ii. Frankreich Kinder, nebst hinein Konsistenz vonseiten Bildern, Videos, Bewertungen als sekundär rein. „Also erzählte er (Franz I.) ihr von seinen Sorgen, worauf ihm Diane geantwortet haben soll: „Vertraut mir, ich werde ihn zu meinem Ritter machen.“ Von nun an sollte sich Madame de Brézé um die Erziehung des Prinzen kümmern.“[10]

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Heinrich II. soll etwa zehn weitere nichteheliche Kinder mit wenigstens vier anderen Frauen gehabt haben. Eleonore sorgte dafür, dass die meisten dieser Kinder am Hofe aufgezogen wurden. Einige dieser nichtehelichen Kinder verblieben am Hofe, die zwei bekanntesten waren: Ein weiterer Konfliktherd ergab sich, als Heinrich in den 1160er Jahren daranging, sein ausgedehntes Reich unter seinen Söhnen aufzuteilen. Der älteste überlebende Sohn, Heinrich der Jüngere, sollte das englisch-normannische Reich sowie Anjou erhalten, Richard Löwenherz Aquitanien und Gottfried die Bretagne. Für Johann Ohneland, den Jüngsten, blieben Savoyen (durch Heirat), die Grafschaft Mortain und die eroberten irischen Gebiete. Heinrich der Jüngere wurde zum König gekrönt, aber er regierte niemals das englische Festland, da er vor seinem Vater starb. Heinrichs zahlreiche Schenkungen und kirchenpolitische Maßnahmen haben vor allem in den monastischen Quellen das Bild eines frommen und fürsorglichen Herrschers entstehen lassen. In einem Widmungsgedicht Abt Gerhards von Seeon von 1012/14 wird Heinrich als glänzendes Kleinod des Reiches und Blüte des ganzen Mikrokosmos gerühmt. Ihm habe Gott die höchste Würde zur Verwaltung anvertraut.[113] Neben dem Verhältnis zu Bolesław Chrobry war vor allem Oberlothringen ein ständiger Konfliktherd. Selbst die Brüder von Heinrichs Frau Kunigunde rebellierten gegen ihn. Als Angehörige des Luxemburger Grafenhauses versuchten sie 1008 auf dem Trierer Erzstuhl ihren Kandidaten gegen den Willen des Königs durchzusetzen. Darauf begann Heinrich sofort eine Fehde gegen seine Schwäger. Seinem Schwager Herzog Heinrich von Bayern, der die Luxemburger Grafen als Vermittler begünstigt hatte, entzog er das Herzogtum. Auch Pfalzgraf Ezzo, der Ehemann der Schwester Ottos III., der in diesem Konflikt die Luxemburger unterstützt hatte, bekam den Zorn des Königs zu spüren. Ihm bestritt Heinrich seinen Anteil am ottonischen Erbe. Ende des Jahres 1012 schloss Heinrich in Mainz einen vorläufigen Frieden mit dem Luxemburger Grafenhaus. Pfalzgraf Ezzo wurde sein ottonisches Erbe bewilligt. Im Januar 1015 unterwarfen sich die Luxemburger Grafen. Sie traten barfuß und um Huld flehend vor den Kaiser und wurden von ihm in Gnade aufgenommen. Auf den Trierer Bischofsstuhl mussten sie aber endgültig verzichten. Dafür konnten sie das Bistum Metz und das Herzogtum Bayern behalten. Die kinderlose Ehe mit Margarete von Valois wurde 1599 durch den Papst Clemens VIII. annulliert. Am 5. Oktober 1600 vermählte er sich in zweiter Ehe mit Maria de’ Medici. Zusammen hatten sie die Kinder:

Richard wurde zum König von England gekrönt. Während Richard sich auf dem Dritten Kreuzzug und anschließend in Gefangenschaft befand, versuchte Johann, sich des Throns zu bemächtigen. Nach Richards Tod 1199 folgte er ihm nach. Die Ansprüche der Kinder von Johanns älterem Bruder Gottfried, Arthur, Herzog der Bretagne, und Eleanor, wurden nicht berücksichtigt. Im August 1570 kam mit dem Frieden von Saint-Germain ein Friedensvertrag zwischen den Katholiken und den Hugenotten zustande. Am 9. Juni 1572 verstarb Johanna von Albret, wodurch aus Heinrich nun König Heinrich III. von Navarra wurde. Um den Frieden von Saint-Germain zu besiegeln, heiratete er am 17. August 1572 Margarete von Valois, die Schwester von drei nacheinander regierenden französischen Königen, auch des amtierenden Karl IX. In Massen begleiteten die Hugenotten, auch militärisch und politisch wichtige Persönlichkeiten, „ihren“ geliebten König zur Hochzeit in Notre-Dame de Paris. Der Trauung folgten drei Tage mit Feierlichkeiten und Volksbelustigungen.

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Mit den Assisen von Clarendon (1166) wurde unter anderem das Geschworenengericht zur Regel. Beginnend mit dem Zeitpunkt der Eroberung der Britischen Insel durch die Normannen waren die angelsächsischen Prozesse mit einer Jury durch Gottesurteile und „Recht durch Gefecht“ – der Wette auf den Kampf (dessen Anwendung in England erst 1819 abgeschafft wurde) – ersetzt worden. Diese Entscheidung, die Geschworenengerichte erneut einzuführen, war einer der wichtigsten Beiträge Heinrichs II. zur Rechtsgeschichte Englands. Auf Basis der Assise von Clarendon erließ er eine Polizeiverordnung gegen Räuber.[3] Die Quedlinburger Annalen entstanden in der Zeit Heinrichs II., als Quedlinburg seine alte dominierende Stellung als königlicher Hauptort verlor. Der Annalist übte harsche Kritik an den Maßnahmen des Herrschers. Allerdings währte der Verlust der Königsnähe nicht die ganze Regierungszeit Heinrichs. Im Jahr 1014 übertrug Heinrich der Äbtissin Adelheid von Quedlinburg auch die Leitung der Frauenklöster Gernrode und Vreden. 1021 besuchte er Quedlinburg anlässlich der Weihe der neuerbauten Klosterkirche und machte dem Konvent eine reiche Schenkung. Ab diesem Jahr hören in den Annalen die negativen Bemerkungen auf. Ab 1021 beginnt der Annalist Heinrichs Taten sogar panegyrisch zu schildern.[112]

Heinrich III. (englisch Henry III; * 1.Oktober 1207 in Winchester; † 16. November 1272 im Palace of Westminster) war ein englischer König, Lord of Ireland und Herzog von Aquitanien.Seine 56-jährige Regierung vom 28. Oktober 1216 bis zum 16. November 1272 als König von England ist nach Georg III., Victoria und Elizabeth II. die viertlängste Regierungszeit eines englischen Königs Heinrich II. Kurzmantel (England) wurde am 5. März 1133 geboren . Heinrich Plantagenêt war der erste König von England (1154-1189) aus dem Haus Plantagenêt, der nach seiner Heirat mit Eleonore von Aquitanien (1152) über England und die westliche Hälfte Frankreichs regierte (Angevinisches Reich). Er wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender am 5

Franz II. war der älteste Sohn von Heinrich II. von Frankreich und dessen Gemahlin Katharina von Medici. Am 24. April 1558 heiratete er die 15-jährige Maria Stuart, Königin von Schottland. Maria Stuart war auch die katholische Anwärterin auf den englischen Thron. Von Kindheit an unter einer schwachen Konstitution leidend, galt er als wenig intelligent und leicht ablenkbar. Franz II. starb. Great Room Deals Online. Find the Best and Book now on Agod Heinrich spielte als erster Prinz von Geblüt und Anführer der hugenottischen Partei eine zentrale Rolle in den Hugenottenkriegen. Nach dem Aussterben des Hauses Valois erbte er die französische Krone und wurde der erste König aus dem Haus Bourbon. Er konnte sich jedoch erst nach seinem Übertritt zum Katholizismus endgültig auf Frankreichs Thron durchsetzen. Als König baute Heinrich IV. das von den Bürgerkriegen zerrüttete Land wieder auf und formte die Grundlagen für den französischen Einheitsstaat. Das Edikt von Nantes, das den französischen Protestanten freie Religionsausübung zusicherte, war einer der maßgeblichen Erlasse seiner Regierungszeit. Außenpolitisch positionierte er das Land wieder als ernstzunehmende Großmacht und nahm den Kampf Frankreichs gegen das Haus Habsburg wieder auf, um so die Vorherrschaft in Europa zurückzugewinnen. Bis weit in das 14. Jahrhundert wurde mittelalterliche Königsherrschaft im Reich durch ambulante Herrschaftspraxis ausgeübt.[59] Heinrich musste durch das Reich reisen und dadurch seiner Herrschaft Geltung und Autorität verschaffen. Am häufigsten hielt er sich in Merseburg (26), Magdeburg (18) und Bamberg (16) auf.[60] Hagen Keller (1982) hat, aufbauend auf den grundlegenden Studien von Roderich Schmidt und Eckhard Müller-Mertens,[61] eine wesentliche Änderung konstatiert: Anders als bei den drei Ottonen habe sich die Herrschaft des Königs seit der Zeit um 1000 durch „die periodische Präsenz des Hofes in allen Teilen des Reiches“ zur Darstellung gebracht.[62] In der jüngeren Mediävistik wurden längerfristige raumpolitische Konzepte für Könige im 10. und 11. Jahrhundert bezweifelt.[63] Die Diskussion dazu ist noch nicht abgeschlossen. Steffen Patzold (2012) hat im Gegensatz zu der Studie von Keller über die Integration der süddeutschen Herzogtümer auch unter Heinrich II. Schwaben als Randzone des Reiches angesehen.[64] Dagegen hat Knut Görich (1993) auf das Zahlenverhältnis der bullierten, mit einer Bleibulle versehenen Urkunden Ottos III. und Heinrichs II. hingewiesen. 23 Bullen Ottos stehen hier nur vier Bullen Heinrichs gegenüber. Die Frankenbulle (Renovatio regni Francorum) wurde nur zu aktuellen Anlässen nach erfolgreicher Durchsetzung im Reich im Januar und Februar 1003 eingesetzt und neben den überkommenen Wachssiegeln benutzt. Schon kurze Zeit später wurde die Verwendung der Frankenbulle aufgegeben.[58]

Heinrich musste sich auch gegen Markgraf Heinrich von Schweinfurt durchsetzen, dem er für die Unterstützung bei der Königswahl das Herzogtum Bayern zugesagt hatte. Nach der Wahl soll Heinrich II. dieses Versprechen mit dem Hinweis gebrochen haben, er könne der freien Wahl in Bayern nicht vorgreifen.[14] Der Konflikt mit dem Markgrafen wurde gütlich durch ein Unterwerfungsritual (deditio) und eine kurze Haft beigelegt. Heinrich vergab das Herzogtum Bayern 1004 an seinen Schwager Heinrich V. aus dem Geschlecht der Lützelburger. Damit erlangte zum ersten Mal ein landfremdes Geschlecht ohne eigenen dortigen Grundbesitz das bayerische Herzogtum.[15] Als sich Herzog Heinrich V. einige Jahre später wegen der Beschneidung seiner Machtgrundlagen zusammen mit seinen Brüdern gegen den König erhob, versammelte Heinrich II. den Adel Bayerns in Regensburg und brachte ihn „teils durch Versprechungen, teils durch Drohungen“[16] dazu, die Unterstützung für den Herzog aufzugeben. Herzog Heinrich V. wurde 1009 abgesetzt. Heute wird Heinrichs Bild in der Geschichtswissenschaft hauptsächlich durch die 1999 veröffentlichte Biografie und die begleitenden Studien von Stefan Weinfurter bestimmt.[135] Nach Weinfurters Einschätzung war Heinrichs Selbstverständnis seit 1002 vom Bewusstsein seiner Abstammung von König Heinrich I. bestimmt. Daraus habe er einen nie aufgegebenen Anspruch auf Teilhabe an der Herrschaft und vor allem auf königsgleiche Rechte des bayerischen Herzogs abgeleitet. Ohne seine Herkunft sei Heinrichs Königsherrschaft „nicht zu deuten“.[136] Darauf verwiesen personelle Kontinuitäten, wenn „alte Freunde aus der Herzogszeit“[137] in Hofkapelle und Kanzlei wiederbegegnen, aber auch Heinrichs Konzept seiner als persönliche Verpflichtung empfundenen Verantwortung für die Kirche Gottes. Weinfurter stellte einen besonderen Bezug zum alttestamentlichen Moses fest und verstand Heinrichs Königtum als regelrechtes „Moseskönigtum“.[138] Heinrich habe es für seine Aufgabe gehalten, „wie ein neuer Moses dafür zu sorgen, daß die Gebote Gottes Grundlage und Inhalt des Lebens aller Menschen seines Volkes würden“.[139] Diane zeichnete auch für die Erziehung und Ausbildung vieler Sprösslinge aus Adelskreisen verantwortlich, die von ihren Eltern in ihre Obhut gegeben wurden. So beaufsichtigte sie zum Beispiel die Erziehung des späteren Königs Ludwig XIII.[13] Auch die Familie Montmorency vertraute Diane den weiblichen Nachwuchs an: Sowohl Charlotte-Marguerite de Montmorency, die spätere Fürstin von Condé, als auch Marguerite de Foix-Candale, spätere Herzogin von Épernon, wurden während ihrer Kindheit und Jugend im Haus der Prinzessin unterrichtet. In England betrieb Heinrich zunächst Konsolidierungspolitik. Während der Herrschaft Stephans war die Vormachtstellung der Barone so stark geworden, dass der Monarch das Land kaum noch kontrollierte. Heinrich sah es als vordringlichste Aufgabe an, diese Macht wieder in seine Hände zurückzugewinnen. Festungen, die ohne die Erlaubnis in der Regierungszeit Stephans gebaut worden waren, wurden geschleift.

Angesichts der bedrohlichen Lage erreichte der Papst, dass Heinrich im Herbst 1021 noch einmal zu einem Italienzug aufbrach. Noch vor seinem dritten Italienzug besetzte er die beiden wichtigsten Bischofssitze im Reich mit zwei Klerikern bayerischer Herkunft, Aribo für Mainz und Pilgrim für Köln. Drei Heeresgruppen, die neben dem Kaiser die Bischöfe Pilgrim von Köln und Poppo von Aquileia befehligten, zogen nach Süditalien. Pandulf von Capua, Waimar von Salerno und andere italienische Fürsten ergaben sich Pilgrim. Pandulf wurde vom Fürstengericht zum Tode verurteilt und sollte in Bari öffentlich ertränkt werden. Auf Fürsprache Pilgrims ordnete Heinrich seine Verbannung in Ketten ins Reich nördlich der Alpen an. In Ketten wurden Adlige in der Ottonenzeit gewöhnlich nicht gelegt.[54] Schon vor seiner Thronbesteigung in England beherrschte er auf dem europäischen Festland die Normandie und Anjou. Seine Heirat mit Eleonore von Aquitanien am 18. Mai 1152 brachte weitere Ländereien in seinen Besitz, nämlich die Region um Tours (die Touraine), Aquitanien und die Gascogne. Somit war er mächtiger als sein Lehnsherr (für die kontinentalen Gebiete), der König von Frankreich, mit einem Reich oder besser einem Konglomerat verschiedenartiger Ländereien und Herrschaftsansprüche, das sich vom Solway Firth (zwischen Irland und Schottland) fast bis zum Mittelmeer, und von der Somme bis zu den Pyrenäen erstreckte. Nach seiner Thronbesteigung in England bedeutete diese Struktur unter anderem eine erneute Zusammenführung der normannischen und der britischen Reichsteile des englischen Königtums. 1155 konnte er durch Verhandlungen auch die Bretagne unter seine Kontrolle bringen. Man spricht auch vom so genannten Angevinischen Reich. Kein englischer König vor ihm verfügte über ein größeres Territorium. Allerdings war auch kein vorheriger König stärker in Auseinandersetzungen auf dem Kontinent und mit den Adligen im eigenen Herrschaftsgebiet verstrickt. Heinrich kämpfte gegen den französischen König Ludwig VII., den geschiedenen Ehemann seiner Frau, und dessen Verbündete. Heinrich stand in lebhafter Korrespondenz mit dem Kaiser von Byzanz, Manuel I. Komnenos. Hermann II. unterwarf sich am 1. Oktober 1002 in Bruchsal. Durch das öffentlich inszenierte Unterwerfungsritual wurde die neue Rangordnung im Reich veranschaulicht. Dank dieser demonstrativen Geste der Unterordnung durfte er sein Herzogtum behalten, musste aber seinen Hauptort Straßburg aufgeben und seine dortigen Güter und Stützpunkte dem Bischof übertragen. Nach dem Tod Hermanns im Mai 1003 übernahm der König für den noch unmündigen Sohn des Herzogs die Regierung des Herzogtums Schwaben. Diana von Poitiers, Witwe Brézé, Herzogin von Valentinois, starb am 25. April 1566, sechs Jahre nach Heinrich. Ihre Grabinschrift lautete auf eigenen Wunsch „Priez Dieu pour Diane de Poitiers“ (deutsch: „Betet für Diane de Poitiers“) Heinrich II. (englisch Henry II, ursprünglich Henry Plantagenet; * 5.März 1133 in Le Mans; † 6. Juli 1189 in Chinon) war Herzog der Normandie und von Aquitanien, Graf von Anjou sowie König von England (1154-1189). Zeitweise beherrschte er Wales, Schottland, das östliche Irland und das westliche Frankreich.Er war der erste der angevinischen Könige, die auch als das Haus Plantagenet.

Neben der Erinnerung an Heinrich und seine Gattin als Heilige und dem negativen Bild aus der Sicht italienischer Kirchenreformer machte sich im Laufe der Zeit eine politische Würdigung geltend: Heinrich II. wurde als Schöpfer der mittelalterlichen Reichsverfassung angesehen. Spätmittelalterliche Chronisten maßen seinem Regierungsantritt im Jahr 1002 eine Gelenkfunktion für die Ordnung des Reichs zu. Er galt als Begründer der freien Königswahl, als Schöpfer des Kurfürstenkollegs und des gesamten Verfassungsgefüges (Quaternionentheorie). So gründete sich die Vorstellung eines Heiligen Reichs auf die Gestalt seines heiligen Kaisers.[120] Diana von Poitiers und Katharina von Medici waren scharfe Rivalinnen, traten jedoch in der Öffentlichkeit gemeinsam auf. Angeblich war es Diana, die Heinrich dazu anhielt, mit Katharina so viele Kinder wie möglich zu zeugen, die diese zwischen 1544 und 1556 gebar. Diana unterstützte sie bei der Geburt und kümmerte sich wie eine Ersatzmutter um die Kinder. Als Katharina schwer erkrankte, sorgte Diana persönlich für ihre Pflege. Zur Demonstration seiner Autorität über Strongbow und seine Unterstützer unternahm Heinrich 1171 selbst einen Feldzug nach Irland. Er führte dazu sein Heer durch Südwales, wo er sich mit Rhys ap Gruffydd, der nach dem Tod von Owain Gwynedd der mächtigste walisische Fürst geworden war, traf. Mit dem walisischen Fürsten schloss er eine Übereinkunft, in dem er dessen Herrschaft über weite Teile von Südwestwales anerkannte und ihn zum königlichen Justiziar für Südwales ernannte. Fortan duldete der König keine weiteren Eroberungen durch die anglonormannischen Marcher Lords, im Gegenzug hielt Rhys ap Gruffydd die Waliser von weiteren Angriffen auf anglonormannische Gebiete ab. Dieser Frieden in Wales hatte trotz einiger Zwischenfälle bis zum Tod von Heinrich Bestand. In Irland angekommen, konnte Heinrich rasch seine Oberherrschaft über die anglonormannischen Adligen wiederherstellen. Er ernannte Hugh de Lacy zum königlichen Justiciar und festigte so den Beginn der englischen Eroberung Irlands. 1177 ernannte er seinen jüngsten Sohn Johann zum Lord of Ireland

1189 wurde der Bamberger Bischof Otto I. heiliggesprochen, 1200 die Kaiserin Kunigunde. Kein anderer Ort in der Christenheit konnte damals in einem vergleichbaren Zeitraum drei neue eigene Heilige vorweisen. Das Bistum Bamberg verbuchte damit immerhin jedes neunte der zwischen 1100 und 1200 gelungenen Kanonisierungsverfahren.[116] Am Morgen des 10. August 1536 starb der französische Thronfolger unerwartet nach kurzer und heftiger Krankheit. Katharinas Ehemann Heinrich war nun der neue Anwärter auf den französischen Thron. Die Situation für Katharina verschlechterte sich durch ihre neue Position als Frau des Kronprinzen. Sie war bereits seit drei Jahren mit Heinrich verheiratet und bislang hatten sich nicht die geringsten Anzeichen von Schwangerschaften eingestellt. Nachdem Heinrich 1538 auch noch Vater einer unehelichen Tochter mit der Italienerin Filippa Duci wurde, vermutete man am französischen Königshof bei ihr die Ursache für die Kinderlosigkeit der Ehe. Immer häufiger wurden Überlegungen laut, die Ehe aufgrund der Unfruchtbarkeit von Katharina zu scheiden. Spätestens zur Thronbesteigung drohten ihr sogar die Verstoßung oder lebenslanger Klosteraufenthalt.[12] Richard, seit dem Tod Heinrichs des Jüngeren Erster in der Thronfolge, griff schließlich mit der Hilfe von Philipp II. von Frankreich und in Absprache mit seinem Bruder Johann den Vater 1189 an und besiegte ihn. Heinrich, zu diesem Zeitpunkt bereits schwer erkrankt, musste Richard am 4. Juli 1189 im Abkommen von Azay-le-Rideau als alleinigen Erben anerkennen. Zwei Tage später starb er auf der Burg Chinon und wurde später im Kloster Fontevrault, in der Nähe von Chinon und Saumur in der Region Anjou, beigesetzt.

Ähnlich wie bei Heinrichs Vorgängern konnten sich kaisertreue Päpste in Rom nicht halten und wurden durch Repräsentanten stadtrömischer Adelsgruppen verdrängt. Solche Vertreter des römischen Adels waren Johannes XVII., der im Jahr 1003 amtierte, Johannes XVIII. (1003–1009) und Sergius IV. (1009–1012). Sie alle waren entweder Verwandte des römischen Patricius Johannes II. Crescentius oder zumindest stark von ihm abhängig. Johannes II. Crescentius verhinderte mehrfach Treffen zwischen dem jeweiligen Papst und dem König.[45] Bereits während des Umritts musste Heinrich erste kriegerische Auseinandersetzungen mit einigen Großen bestehen. So begann kurz nach Beginn seiner Herrschaft ein Krieg mit Herzog Hermann II. von Schwaben, der sich ebenfalls Hoffnungen auf den Thron gemacht hatte. Dabei kam es nicht zu direkten Kämpfen zwischen dem Herzog und dem neuen König; allerdings verwüstete Heinrich die Besitzungen Hermanns, der wiederum die Unterstützer Heinrichs im schwäbischen Adel bekämpfte. Als sich kein militärischer Erfolg abzeichnete, begab sich Heinrich nach Sachsen, wo er sich in Merseburg von den Großen huldigen ließ. Anschließend zog er nach Paderborn, wo seine Gemahlin vom Mainzer Erzbischof Willigis am 10. August zur Königin gesalbt und gekrönt wurde.[13] In Duisburg huldigten am 18. August die Bischöfe von Lüttich und Cambrai dem neuen König. Vor allem aber erlangte er auch die Anerkennung des Kölner Erzbischofs Heribert. Am 8. September, dem Fest Mariä Geburt, wurde Heinrich in Aachen die Huldigung der weltlichen Großen Lotharingiens zuteil, die ihn auf den Thron Karls des Großen und Ottos des Großen setzten und damit seine Herrschaftsübernahme symbolisch abschlossen. Sein Umritt endete im lothringischen Diedenhofen, wo am 15. Januar 1003 der erste große Hoftag stattfand. Erfolgreicher agierte Heinrich im Westen des Reiches, vor allem im Königreich Burgund. Über seine Mutter Gisela war er ein Neffe des kinderlosen Königs Rudolf III. von Burgund. 1006 trafen die beiden Herrscher erstmals zusammen. Dabei stellte Rudolf dem Ottonen verbindlich das Erbe seines Königreichs in Aussicht und trat ihm Basel als eine Art Pfand ab. Die Stadt eröffnete Heinrich fortan den Zugang in das Königreich Burgund. Bei Treffen im Mai 1016 in Straßburg und im Februar 1018 in Mainz bestätigte Rudolf seine Anerkennung von Heinrichs Erbanspruch. Allerdings starb Heinrich 1024 noch zu Rudolfs Lebzeiten. Daher trat erst sein Nachfolger Konrad II. 1032/33 das burgundische Erbe an.[52]

Heinrich VIII. Biografie Regierungszeit. Im Jahre 1511 trat Heinrich der Heiligen Liga bei, einem Bündnis gegen die Expansionspolitik Ludwigs XII. von Frankreich, welches die Befreiung Italiens zu Ziel hatte. Diese Heilige Liga war vom damaligen Papst Julius II. initiiert worden. Für seine Verdienste erhielt Heinrich VIII. 1514 vom Papst eine. Am 24. April 1530 wurde der Heiratsvertrag zwischen Franz I. (für seinen zweiten Sohn Heinrich von Orléans, den späteren König Heinrich II.) und Katharina von Medici auf Schloss Anet im Beisein des Großseneschalls der Normandie und seiner Frau Diana unterzeichnet. Drei Jahre später trat Katharina von Medici ihre Reise nach Frankreich an und wurde am 28. Oktober 1533 von ihrem Onkel Papst Clemens VII. mit Heinrich vermählt. Nach dem Ende des ersten Hugenottenkrieges 1563 führte Katharina ihren Sohn König Karl IX. auf einer großen Rundreise durch das ganze Reich. Der Herzog von Vendôme und Prinz von Navarra war immer dabei. Auf Schloss Empéri trat am 17. Oktober 1564 der Astrologe Nostradamus in Heinrichs Gemach und verkündete ihm angeblich, dass er eines Tages Frankreich und Navarra unter einer Krone vereinen werde, was bereits im 13. und 14. Jahrhundert unter Philipp IV. dem Schönen und seinen Söhnen der Fall war. Im Mai 1566 endete die Reise, zu der im Januar Johanna von Albret gestoßen war. Ein Jahr später verließ sie mit ihrem Sohn den königlichen Hof. Er wurde Lieutenant-général von Navarra und unternahm seine ersten Kriegszüge gegen die baskischen Edelleute. Neben dem Königreich Navarra gehörten ihm weitere Besitztümer: die Grafschaften Béarn, Foix, Bigorre, das Herzogtum d’Albret, die Grafschaften Limoges, Périgord, Armagnac, Fézenac, Rodez, Quatre-Vallées, Lomagne, das Herzogtum Vendôme, die Grafschaften Marle, La Fère, Soissons, die Herzogtümer Alençon und Beaumont.

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