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Südafrika beschneidung frauen

Geschichte der TerminologieBearbeiten Quelltext bearbeiten

Der Präsident tourt durch die USA und spricht davon, wie viele Leben er in der Pandemie schon gerettet haben will. Worum es ihm dabei geht, ist vor allem seine Wiederwahl.Die Aufklärungsarbeit in Afrika sei notwendig, aber schwierig, sagt Cornelia Strunz. Seit vier Jahren behandelt die Chirurgin im Berliner Waldfriede-Krankenhaus Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelungen wurden. Mit ihrem Team führt sie im "Desert Flower Center" rekonstruktive Operationen durch und bietet auch psychosoziale Hilfe und Beratung an. "Die meisten Frauen sind Migrantinnen aus afrikanischen Ländern und sprechen hier erstmals über ihr Schicksal", erklärt Strunz im DW-Interview. "Sie leiden durch Schmerzen an den Narben, an der Klitoris oder sind komplett zugenäht, Geschlechtsverkehr ist oft gar nicht möglich. Fisteln sind ein sehr häufiges Erscheinungsbild, die sich zwischen Scheide und Enddarm gebildet haben."Die Praxis ist weltweit in den meisten Staaten – unter anderem in allen Staaten der Europäischen Union – strafbar. Dennoch sind in vielen dieser Staaten Mädchen, so auch in Deutschland, in Folge verstärkter Zuwanderung zunehmend bedroht. Terre des Femmes ging im Juli 2017 von mehr als 13.000 Mädchen in Deutschland aus, das sind 4000 mehr als ein Jahr zuvor, denen eine Genitalverstümmelung droht.[8] In Österreich sind schätzungsweise bis zu 8000 Frauen betroffen, und europaweit gibt es etwa eine halbe Million Opfer; die meisten davon in Frankreich.[9] Finanzen

Eine wirksame (also rechtfertigende) Einwilligung ist auszuschließen.[235][236] Falls ein Arzt das infibulierte Genital einer Frau für die Geburt operativ öffnet und danach wieder zunäht (Refibulation), macht er sich strafbar.[237] Zu klären bleibt, ob die ärztliche Schweigepflicht zu Gunsten des Schutzes gefährdeter Mädchen gebrochen werden darf, so wie es bislang der Fall ist.[24] Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.Darüber hinaus ist dokumentiert, dass Beschneidungspraktiken bei einem Teil der Migrantinnen trotz gesetzlicher Verbote in den Aufnahmeländern heimlich fortgeführt werden. In Frankreich, Italien, Spanien und der Schweiz[97] kam es in diesem Zusammenhang zu Strafprozessen.[98] Die Eingriffe erfolgten entweder im Aufnahmeland oder anlässlich einer Reise in ein Herkunftsland.[99][100] Datenerhebungen zu diesem Phänomen existieren (Stand 2008) nicht. Siehe Rechtliche Beurteilung. Erstmals in der Geschichte der USA begann im April 2017 ein Strafprozess nach 18 USC 116 (female genital mutilation) gegen eine Ärztin namens Jumana Nagarwala[101][102][103] und ein Ehepaar (alle Angehörige der schiitischen Dawudi Bohra). Durch das 47. Strafrechtsänderungsgesetz vom 24. September 2013 wurde der neue § 226a Strafgesetzbuch (StGB; Verstümmelung weiblicher Genitalien) mit folgendem Wortlaut in das Strafgesetzbuch aufgenommen: Der Prohibition of Female Circumcision Act 1985[260] wurde von Wayland Young ins Parlament eingebracht und am 16. Juli 1985 verabschiedet.[261] Der Female Genital Mutilation Act 2003 (2003 c. 31) verbietet es britischen Staatsbürgern, außerhalb des Vereinigten Königreichs weibliche Genitalien zu verstümmeln. Er erhöhte die Maximalstrafe von 5 auf 14 Jahre.[262]

Suedafrika Jahrgang2014 - Qualität ist kein Zufal

  1. Untersuchungen zeigten, dass sich, besonders bei den leichteren Formen der Beschneidung, die Komplikationen und Todesfälle durch medizinische Ausbildung und hygienischere Bedingungen stark verringern lassen. So konnte in einer Untersuchung in Nordkenia gezeigt werden, dass bereits präventive Tetanus-Impfungen und prophylaktische Gabe von Antibiotika sowie die Anweisung, neue sterile Rasierklingen für den Eingriff zu benutzen, das Risiko von Kurzzeitfolgen um 70 Prozent senken konnten. Durch eine Anästhesie wird die Beschneidung für die Betroffenen schmerzärmer.[155]
  2. Mitunter existieren dramatische, medizinisch falsche Vorstellungen, die mit dem unbeschnittenen Zustand bestimmte Probleme verbinden.
  3. Soweit so gut. Es gibt Fälle, in denen bekommen Männer ihren Penis durch das empathischere Geschlecht abgetrennt. Das bekannteste Beispiel ist aber John Bobbitt, dessen Penis zunächst von seiner Frau abgeschnitten wurde, dann aber wieder reimplantiert werden konnte. „Unser“ Südafrikaner hat allerdings einen „Fremdpenis“ transplantiert bekommen. Es können jetzt also auch Männer hoffen, deren Frauen den Penis nach der Abtrennung in den Mixer o. ä. gesteckt haben, dass sie einen „Fremdpenis“ bekommen.
  4. Nach offiziellen Schätzungen gibt es zwischen 1,5 und 2 Millionen Abtreibungen im Jahr - so viele wie in den USA, obwohl dort sechsmal mehr Frauen leben. Vor allem weibliche Embryonen werden abgetrieben, denn erst mit einem Sohn gilt eine Familie als vollwertig. Frauen, die ihren Schwiegereltern nur Töchter gebären, verletzen das Ansehen der Ahnen. Durch die illegale Selektion hat sich das Geschlechterverhältnis verschoben: 1990 kamen auf 100 Mädchen 117 Jungen. Heute liegt die Rate bei 108 zu 100 - und damit immer noch höher als der Weltdurchschnitt (106/100).
  5. In einer Studie mit etwa 280 Frauen, die 2003 und 2004 an zwei Krankenhäusern in Khartum untersucht wurden, waren 99 als unfruchtbar erkannt worden. Diese wurden verglichen mit einer Kontrollgruppe von 180 erstmals schwangeren Frauen. Es fand sich ein fast signifikant erhöhtes Risiko für beschnittene Frauen, unfruchtbar zu sein, wobei das anatomische Ausmaß der Verstümmelung entscheidend ist für einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.[175] Der Befund widerspricht dem Glauben vieler Menschen in praktizierenden Ländern, Genitalverstümmelung fördere die Fruchtbarkeit von Frauen.
  6. Die Medikalisierung der Beschneidungen ist hinsichtlich ihres politischen und humanitären Nutzens umstritten.

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  1. In einer 2006 veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation, an der 28.393 Schwangere aus sechs afrikanischen Ländern teilnahmen, ergaben sich Zusammenhänge zwischen dem Beschneidungsgrad und dem Auftreten von Komplikationen während der Geburt. Für die Studie wurden Daten zu Schnittentbindungsraten, Blutverlust, Dauer des Krankenhausaufenthalts sowie Geburtsgewicht, Kinder- und Müttersterblichkeit und dem Zustand der Kinder unmittelbar nach der Geburt („Wiederbelebungsrate“) erhoben. Unterschiede zeigten sich in allen Variablen, außer für das Geburtsgewicht. Das Risiko war für beschnittene gegenüber unbeschnittenen Frauen tendenziell erhöht. Eine signifikante Abweichung zeigte sich jedoch oft nur für Typ-II und Typ-III-Beschnittene, während sich Typ-I-Beschnittene nicht signifikant von unbeschnittenen Frauen unterschieden.[172]
  2. „Die Genitalbeschneidung bei Frauen ist eine ererbte Unsitte (…) ohne Grundlage im Koran respektive einer authentischen Überlieferung des Propheten (…). Daher müssen die Praktiken unterbunden werden in Anlehnung an einen der höchsten Werte des Islam, nämlich den Menschen unbegründet keinen Schaden zufügen zu dürfen (…). Vielmehr wird dies als strafbare Aggression gegenüber dem Menschengeschlecht erachtet (…). Die Legislativ-Organe sind aufgefordert, diese grausame Unsitte als Verbrechen zu deklarieren.“
  3. Gesellschaft

Eine Erwähnung weiblicher Genitalbeschneidung wurde in einem griechischen Papyrus in Ägypten, circa 163 v. Chr., gefunden. Die Praktiken sind somit älter als das Christentum und der Islam.[45] Dennoch wird oft geglaubt, dass diese Praxis im Islam begründet ist.[31] In Deutschland leben über 70.000 von Genitalverstümmelung betroffene Frauen. Immer mehr Mädchen sind gefährdet. Eine Koordinierungsstelle in Berlin will jetzt für bessere Prävention sorgen. Die Beschneidung der Frau findet sich traditionell bei einigen Ethnien der Aborigines, der australischen Ureinwohner. Ähnlich der Subinzision bei Männern fand die Operation im Rahmen von Initiationsriten statt.[104] Inwiefern die Beschneidung gegenwärtig praktiziert wird, ist unklar. Während der UNHCHR in einem Arbeitspapier behauptet, dass in der Gesellschaft der Pitta-Patta in Queensland die unter Typ IV fallende Inzision praktiziert werde,[105][106] wird diese Ansicht von australischen Wissenschaftlern infrage gestellt.[107] Der Großteil der heutzutage in Australien praktizierten Beschneidungen dürfte innerhalb von Migrantenpopulationen aus dem afrikanischen und arabischen Kulturraum vorkommen.[105] Das Justizministerium unter Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stellte im Mai 2013 einen Gesetzentwurf vor, nach dem die weibliche Genitalbeschneidung als eigener Straftatbestand gewertet werden sollte. Mindestens ein und höchstens 15 Jahre sollten dafür im Gesetz angedroht werden. In der Vorlage hieß es, dass es sich bei der Verstümmelung um „einen schwerwiegenden Eingriff in die körperliche Unversehrtheit“ handelte, „dem als Menschenrechtsverletzung ernsthaft begegnet werden muss.“ Mit dem Gesetz, das noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2013 verabschiedet wurde, wurde ein eigener Straftatbestand für weibliche Genitalverstümmelung geschaffen. Vorher war nach dem Strafgesetzbuch eine Bestrafung als gefährliche Körperverletzung mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe vorgesehen. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes geht von rund 6000 bedrohten Frauen und Mädchen in Deutschland aus und forderte eine Aufnahme der Genitalverstümmelung in den Katalog der Auslandsstraftaten, da ansonsten Familien zur Beschneidung ihrer Töchter ins Ausland reisten, und diese Delikte dann nicht geahndet werden konnten, selbst wenn die Opfer ihren Wohnsitz in Deutschland hatten.[248] Inzwischen haben fast alle agierenden Parteien im westlichen Kulturraum eine ablehnende Haltung zur weiblichen Genitalverstümmelung eingenommen und befürworten deren Abschaffung. Die vorgebrachten Kritikpunkte sind dabei unter anderem:

Beschneidung: Grausame Mutprobe in den Berge

Ein Reporter der südafrikanischen Nachrichtenagentur Sapa versuchte vergeblich, in eine der Initiations-Schulen von Mpumalanga zu gelangen. Stattdessen traf er einen der Leiter des "House of Traditional Leaders" von Mpumalanga, der ihm erklärte, auch unbeschnittenen Polizisten sei es beispielsweise verboten, einen der Schauplätze von Ingoma zu betreten: "Egal, ob Sie Brigadier oder Generalmajor sind: Ihre Waffe und Ihre Handschallen werden Ihnen abgenommen und erst wieder ausgehändigt, wenn Sie freikommen" - an dem Tag nämlich, an dem das Ritual zu Ende ist. Allein in Südafrika mit knapp 25 Millionen Einwohnern, wo bisher allerdings kaum mehr als ein Drittel der Jungen beschnitten wird, könnten nach diesen Modellrechnungen jedes Jahr bis zu 175.000. Der Bedarf an Penis-Transplantationen in Südafrika ist gewaltig. Laut Schätzungen verlieren jährlich etwa 250 Männer ihren Penis, weil es bei traditionellen Beschneidungen zu so starken Komplikationen kommt, dass das Organ amputiert werden muss.In den übrigen europäischen Staaten gibt es (Stand 2008) lediglich für England und Wales Schätzungen, die zusätzlich auf Datenerfassungen anlässlich gynäkologischer Untersuchungen basieren. Diesen Schätzungen zufolge waren dort insgesamt etwa 66.000 Migrantinnen beschnitten; etwa 15.000 Mädchen unter 15 Jahren waren von der Infibulation (Typ III) bedroht und weitere 5000 Mädchen von Beschneidungen nach Typ I und II bedroht.[96] Es gab einen Beschneidungstourismus von Frankreich, wo durch verpflichtende Reihenuntersuchungen in Vorschule und Schule die Intaktheit des kindlichen Körpers geschützt werden soll, nach England, wo FGM zwar seit 1985 verboten ist, die Toleranz ("ethnic sensitivity") gegenüber dieser archaischen Tradition jedoch als größer eingeschätzt wird.

In Nigeria nahm die Zahl an Mädchen und Frauen (15-49 Jahre), die von FGM betroffen sind, seit 2011 um 9% ab und lag 2016 bei 18%. 68% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) und 62% der Jungen und Männer (15-49 Jahre) sind der Meinung, dass FGM aufhören sollte. 27% der Jungen und Männer und 22% der Mädchen und Frauen befürworten die Praxis. Ich dachte, sie wollten mich töten: Junge Frau erzählt von den Qualen ihrer Beschneidung - und den Folgen bis heute. Teilen dpa/Albert Gonzalez Farran / UNAMID Eine Frau und ihr Kind in. Während die Strafbarkeit von Beschneidungen an minderjährigen Mädchen in westlichen Ländern unbestritten ist, gibt es unterschiedliche Haltungen zur Frage, inwiefern eine erwachsene, mündige Frau freiwillig und selbstbestimmt in den Eingriff einwilligen kann. Diese Frage stellt sich zunächst in Bezug auf die in westlichen Ländern lebenden, erwachsenen Frauen mit Migrationshintergrund, die den Eingriff am eigenen Körper und unter sterilen medizinischen Bedingungen von Fachpersonal ausführen lassen wollen. Obwohl generell die Einwilligung in eine Körperverletzung möglich ist, ist diese bei schwerer Körperverletzung nur im Falle eines „höheren sittlichen Wertes“ gestattet (beispielsweise einer Nierenspende). Rein kosmetisch motivierte Eingriffe, wie Intimpiercings oder Schönheitsoperationen im Genitalbereich (zum Beispiel die Schamlippenverkleinerung), sollen vom Anwendungsbereich der Strafnorm ausgenommen werden.[233]

Liebesregeln in Südkorea: Zahlen, Daten, Infos STERN

  1. Bubble Tea ist eines der wenigen Symbole moderner taiwanischer Identität, die es auf die globale Bühne geschafft haben. Über schwierige Gefühle und ein politisches Getränk.
  2. Zu den Religionsgemeinschaften, die die Beschneidung weiblicher Genitalien praktizieren, zählen in erster Linie Muslime,[137] aber auch Christen verschiedener Glaubensrichtungen, äthiopische Juden und Anhänger traditioneller Religionen.[119] In Sierra Leone, wo 90 Prozent aller Frauen beschnitten sind, hauptsächlich nach Typ II, wird die Beschneidung von allen christlich und muslimisch geprägten ethnischen Gruppen mit Ausnahme der Kreolen praktiziert.[138] Allerdings geht die Praxis auf vorchristliche und vorislamische Zeit zurück. In den Ländern, in denen die Mädchenbeschneidung üblich ist, nehmen vor allem ungebildete Gläubige häufig an, sie sei religiös vorgeschrieben. Im Islam ist dies je nach Auslegung auch Lehrmeinung (siehe Vorkommen im Islam).
  3. Da nur in wenigen Ländern Afrikas Daten zu FGM systematisch erfasst werden, wären Verbreitungsstatistiken hierzu unter diesem Vorbehalt zu betrachten. Kritisiert wird auch, dass überwiegend afrikanische FGM-Praktiken in die Statistiken einfließen. Asefaw & Hrzán argumentieren, dass Korrekturen an Genitalien im Kontext von Schönheitsoperationen, die für sie ebenfalls unter die Definition der WHO von FGM fallen, keine Berücksichtigung in Statistiken finden.[33]
  4. Der britische Philosoph Alain de Botton sagt, es bringt nichts, jetzt optimistisch in die Zukunft zu schauen. Ein Gespräch über den unnützen Satz "Alles wird gut" und worauf es im Leben wirklich ankommt.
  5. Initiation beim Volk der Xhosa: Nach einer Fastenwoche in der Einsamkeit taucht der Beschneider bei den Jungen auf. Sein Messer säubert er nie. Bild: AFP
  6. Durch das Strafrechtsänderungsgesetz 2006 wurde außerdem die Verjährungsfrist nach § 58 Abs. 3 Ziffer 3 StGB wie für andere Sexualdelikte auch für Fälle der Genitalverstümmelungen[257] als Delikt „gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung“ verlängert. Somit beginnt für Taten an Minderjährigen erst ab dem Erreichen des 28. Lebensjahres des Opfers die normale Frist für die Verjährung.
  7. Die operative Veränderung der weiblichen Genitalien als Schönheitsoperation findet in Europa zunehmend Verbreitung. Dabei werden überwiegend die inneren Schamlippen und mitunter die Klitorisvorhaut reduziert oder das Jungfernhäutchen wiederhergestellt, letzteres, um die Familienehre in traditionellen, islamischen Familien zu wahren. Seltener wird der Venushügel miteinbezogen.[166] Auch Straffungen und Verengungen der Vagina, deren Hauptmotiv das medial kreierte Versprechen auf Steigerung des sexuellen Lustempfindens und der Orgasmusfähigkeit ist, werden nachgefragt.[302]

Weibliche Genitalverstümmelung - Wikipedi

  1. In zahlreichen anderen westlichen Ländern liegen spezielle Gesetze mit dem Tatbestand „Genitalverstümmelung“ vor. Ebenso liegen in Australien[263] und den USA gesonderte Gesetze vor. In den USA wurde von einem Gericht die drohende Beschneidung als Asylgrund anerkannt (siehe Fall Kasinga/Kassindja).[264] In weiteren Ländern ist die weibliche Genitalbeschneidung rechtlich nicht geregelt und wird legal praktiziert oder ist verboten und wird dennoch durchgeführt.
  2. Die Unwirksamkeit der Einwilligung ist in § 90 StGB speziell geregelt. Dessen Absatz 3 lautet:
  3. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte 1995 eine Klassifikation zur Unterscheidung verschiedener Typen weiblicher Genitalverstümmelung vor, die 1997 in eine gemeinsame Erklärung von WHO, UNICEF und UNFPA übernommen wurde.[37] Diese Typisierung wurde 2008 überarbeitet und wird seither von weiteren Organisationen und Programmen der Vereinten Nationen getragen, neben den bereits genannten von OHCHR, UNAIDS, UNDP, UNECA, UNESCO, UNHCR und UNIFEM.[38] Die Klassifizierung dient als Basis zur Verständigung über den Untersuchungsgegenstand in der Forschung und soll die Vergleichbarkeit von Datenerhebungen gewährleisten. Ein solches Raster bedingt allerdings immer eine Vereinfachung; tatsächlich gibt es viele Varianten, die verschiedene Eingriffe kombinieren.[39] Selbst innerhalb einer Region oder Ethnie können erhebliche Unterschiede in der Form der Beschneidung auftreten.[40]
  4. „Die Gesetze oder Polizeikontrolle bringen gar nichts. Diese Beschneidung ist bei mir verboten seit 1969. Seit 40 Jahren. Aber 90 Prozent sind beschnitten. Und dieses Jahr 100 Prozent – alle Mädchen in meiner Region sind beschnitten.“
  5. Boden Gutscheine & Rabatte
  6. UNICEF, die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und der deutsche Berufsverband der Frauenärzte (BVF) organisierten im Jahr 2005 unter den Gynäkologen eine Umfrage zur Situation beschnittener Mädchen und Frauen in Deutschland. Hierzu wurde der Verbandszeitschrift „Frauenarzt“ in der Ausgabe vom Januar 2005 ein Fragebogen beigelegt und zur Beteiligung aufgerufen. 493 Antworten gingen ein, dies entspricht einer Rücklaufquote von 3,73 Prozent. Die Befragung ergab unter anderem, dass rund 15 Prozent der beschnittenen Patientinnen jener Gynäkologen, die sich an der Umfrage beteiligten, über chronische Schmerzen klagten.[25]

Video: Tödliche Tradition in Südafrika: 30 Jugendliche sterben

Circumcision Ritual Stockfotos & Circumcision Ritual

Mir hingegen fällt auf, dass die WHO erneut negativ auffällt. Zuletzt ist mir die WHO negativ aufgefallen, als es darum ging, dass die WHO ganz offiziell eine Aufklärung von Kindern ab der Geburt und damit eine Frühsexualisierung fordert. (Ich glaube, es war Seite 11 im Dokument.) Darin trifft Mohammed auf eine Frau, die gerade eine Beschneidung durchführt und die ihn fragt, was sie beschneiden soll und was nicht. Mohammed erklärt ihr, dass sie nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig beschneiden soll. Daraus leitet die schafiitische Rechtsschule die sogenannte Sunnat-Beschneidung ab, also das Abschneiden der Klitoris oder der Klitorisvorhaut. Und überall, wo diese. Die in einigen europäischen Ländern vorliegende Strafbarkeit der Reinfibulation erwachsener Frauen wird vereinzelt von in Europa lebenden Afrikanerinnen wie auch von wenigen Feministinnen als in ihrer Absolutheit problematisch wahrgenommen.[111][315] In jenen Ländern, wo die Reinfibulation gesetzlich gestattet ist, wird eine intensive Beratung und Aufklärung über sämtliche Risiken vorausgesetzt.[313][316] In Südafrika sind 30 junge Männer nach der rituellen Beschneidung gestorben. Der Zustand der Männer nach der Beschneidung ist beängstigend 08.07.13, 10:48 | Ute Lehmann  | 4 Antworten

Zunehmend in Internetchatrooms, Internetcafés oder in einem der Tausenden von Spielsalons für Onlinegames, in denen oft "Loveseats" stehen - extra breite Sessel für zwei. Daneben bieten Videotheken, sogenannte Bideo Bangs, Rückzugsraum für Verliebte: Man schaut dort die Filme in dämmrigen Separees. Viele wenden sich auch an Heiratsvermittlungen. Vor allem Bauern hoffen, auf diese Weise eine Partnerin zu finden, meist koreanischstämmige Frauen aus den Nachbarländern.Die US-amerikanische Sozio Lisa Wade führte Medienanalysen in den 15 auflagenstärksten US-amerikanischen Zeitungen (darunter Boston Globe, San Francisco Chronicle, New York Times, Washington Post, USA Today) für den Zeitraum von 1992 bis 2005 durch. Sie stellte eine zunehmende Verschränkung zwischen politischem Aktivismus und journalistischer Berichterstattung fest. Durch entsprechendes Framing und selektive Darstellung würde beim Leser „distanzierte Empörung“ erzeugt, gepaart mit einem „Gefühl moralischer Überlegenheit“. Üblicherweise würde eine verurteilende Haltung gegenüber der Praktik sowie den praktizierenden Personen eingenommen, eine kritische oder neutrale Position wird vermieden. Wenn Gegenpositionen aufgezeigt werden, würden diese in der Regel delegitimiert. Durch eine einseitige Darstellung der Beschneidungsthematik als rein innerafrikanisches, kulturelles Problem werde eine „Extraterritorialisierung“ erzeugt, wobei das Problem in der Unaufgeklärtheit der anderen gesehen werde.[283][284][285]

Video: Südafrika: Bei Beschneidung sterben viele Jungen

Beschneidung: Südafrika und seine Penisamputationen - pelzblo

  1. Es war der elfte Tag seiner Initiation, an dem Asanda beinahe gestorben wäre. Seit drei Tagen hatte er kein Wasser mehr lassen können, und sein Penis sah aus wie ein faules Stück Fleisch. Dann schwollen seine Knie an, seine Beine. Asanda bekam Fieber. Er beklagte sich über heftige Schmerzen, doch die Gruppe beschimpfte ihn als „Mädchen“. Irgendwann verlor er das Bewusstsein, und als er wieder zu sich kam, lag er in einem Krankenhausbett. Daneben stand ein Arzt und brachte dem jungen Mann mühsam bei, dass er ihm gerade das Glied amputiert hatte.
  2. "Es geht nur um das Vergnügen der Männer", sagt Tamimu. "Die Klitoris wird abgeschnitten, weil der Glaube verbreitet ist, die Frauen gingen sonst fremd". Mit Religion habe das nichts zu tun. Manche Frauen könnten ein normales Leben nach dem Eingriff leben, wieder schwanger werden. "Aber die meisten sind extrem geschädigt", sagt Tamimu.
  3. Seit 2015 können nach § 5 Nr. 9b StGB auch im Ausland begangene Taten unabhängig vom Recht des Tatorts bestraft werden, wenn der Täter zur Zeit der Tat Deutscher ist oder wenn die Tat sich gegen eine Person richtet, die zur Zeit der Tat ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat. Bis 2015 machten sich Eltern, die ihr Kind ins Ausland verbrachten, um es dort mit Hilfe eines Dritten an den Genitalien verstümmeln zu lassen, in der Bundesrepublik Deutschland nur dann strafbar, wenn entweder das Opfer oder der Täter Bürger der Bundesrepublik Deutschland war und die Tat auch am Tatort mit Strafe bedroht war (§ 7 StGB). Es war also möglich, dass in Deutschland lebende Eltern ihre Kinder in einem Land (z. B. den Sudan), das Genitalverstümmelung nicht unter Strafe stellte, an den Genitalien verstümmeln ließ, ohne dass in Deutschland strafrechtliche Konsequenzen erfolgten.
  4. Der unverzerrten wissenschaftlichen Erfassung von Auswirkungen verschiedener Beschneidungen auf die Sexualität steht entgegen, dass Daten diesbezüglich nur aus Befragungen gewonnen werden können. Gerade in den betroffenen Regionen stellt sich eine Befragung der Frauen jedoch als schwierig dar, da diese kulturell bedingt nicht sonderlich dazu geneigt sind, mit Fremden über ihre sexuellen Empfindungen und Probleme offen zu sprechen. Somit stützen sich viele Studien auf die Aussagen einiger weniger Probandinnen, deren Repräsentativität fraglich ist. Auch die Frage der Vergleichbarkeit steht aus: Da der Eingriff oft vor der Pubertät erfolgt, kennt die Mehrzahl der betroffenen Frauen nur die Sexualität aus der Perspektive des beschnittenen Zustands. Weiterhin ist die Einschätzung sowohl von Schmerz als auch von sexueller Lust vom kulturellen Hintergrund mitgeprägt, die Übertragung von westlichen Konzepten ist nicht ohne weiteres möglich. Entsprechend kommen die Studien zu diesem Thema zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
  5. Die Verletzungen der rituellen Beschneidungen können dabei unterschiedlich schwer ausfallen. Allen gemein ist, dass die äußeren weiblichen Genitalien teilweise oder vollständig entfernt werden. Oft wird der Eingriff unter unhygienischen Bedingungen, ohne Narkose und mit einfachen Hilfsmitteln wie Glasscherben oder Rasierklingen durchgeführt. "In unserer Frauenklinik in der Stadt Bo operieren wir häufig Fisteln, die sich als Folge der Verstümmlung gebildet haben. Oft ist auch der Geburtskanal verschlossen. Wir öffnen ihn, damit die Frauen ihre Kinder gebären können", so die 32-jährige Ärztin.
  6. In Äthiopien ist gemäß einer Untersuchung einheimischer nichtstaatlicher Organisationen die Prävalenz im Zeitraum 1997 bis 2007 landesweit von 61 auf 46 % gesunken. Am stärksten ist sie in den Regionen Tigray, Oromiyaa und im Süden sowie in den Stadtregionen Addis Abeba und Dire Dawa zurückgegangen, während in den Regionen Somali und Afar – wo die Infibulation üblich ist – kaum ein Rückgang festzustellen ist. Bei 29 ethnischen Gruppen, 18 davon in der Südregion, beträgt der Rückgang ca. 20 %.[209] In Togo ist laut einer Studie der Regierung und der UNO die Beschneidungsrate von 1996 bis 2008 um die Hälfte zurückgegangen und liegt nun bei 7 %.[196]

Egal, ob man in den Xhosa-Hochburgen am Ostkap lebt oder in Khayelitsha. Die Gespräche zeigen nur allzu deutlich, wie stark diese Tradition in ihrer Kultur verankert ist und wie groß die soziale Kontrolle. Es ist der Moment, an dem Freundschaften zerbrechen oder Familiengefüge auseinandergerissen werden können. Es ist der heikle Augenblick, der im Zweifelsfall auch in der gewaltsamen Beschneidung enden kann. Bestes Beispiel dafür: Südafrikas heutiger Sportminister Fikile Mbalula. Er ist Xhosa und galt schon 2008 als intelligent, humorvoll, zielstrebig und eloquent. Bis zu jenem Jahr war er, bereits 37-jährig, Vorsitzender der ANC Jugendliga, der Nachwuchsorganisation der stärksten Partei des Landes. Er war schon deswegen bei den Xhosas ein angesehener Mann, … zudem verheiratet. Doch dann kam heraus, dass er noch ein „Boy“ war. Unakzeptabel für das Xhosa-Volk wurde er kurzerhand entführt und in eine Initiierungsschule gesteckt.Obwohl die ägyptische Regierung 2008 die Gesetzeslage bezüglich weiblicher Genitalverstümmelung nochmals verschärfte und nun mit einer Haftstrafe von drei Monaten bis zwei Jahren und einer Geldstrafe von 900 US-Dollar droht, bleibt es in Ägypten weiterhin erlaubt, eine Beschneidung von Mädchen und Frauen bei „medizinischer Notwendigkeit“ vorzunehmen.[200] In Sierra Leone lehnte es das Parlament 2007 ab, die Praxis unter Strafe zu stellen.[272] In Sudan ist lediglich die Infibulation verboten.[119] Diese Sichtweise wurde von einigen Autoren hinterfragt, nachdem seit den 1990er Jahren einige Fachveröffentlichungen eine differenziertere Betrachtungsweise nahegelegt hatten.[133][134] Befürworter der Praxis weisen darauf hin, dass die Verstümmelung weiblicher Genitalien in der Regel von Frauen praktiziert und gefordert werde, während die Männer in den praktizierenden Kulturen oftmals gar keine klare Präferenz für beschnittene Frauen äußerten.[135] Dieses Phänomen wird aus psychoanalytischer Sicht auf die psychische Traumatisierung infolge des Eingriffs zurückgeführt, die einen lebenslangen Versuch zur Folge hat, den im Schmerzgedächtnis gespeicherten Schmerz zu vermeiden. Hieraus resultieren Entwicklungshemmungen u. a. bezüglich der Fähigkeit, Empathie zu entwickeln. Ein Empathieverlust aufgrund von psychischer Traumatisierung tritt gewöhnlich dann auf, wenn die eigene Leiderfahrung einer anderen Person zugefügt wird.[136] Auch sprechen sich beispielsweise in Somalia mehrheitlich Männer und Stammesälteste für eine Heirat mit einer beschnittenen Frau aus. Sie argumentieren, dass beschnittene Frauen weniger eigenwillig und leichter zu lenken seien, was Janna Graf auf die psychische Traumatisierung der Frauen zurückführt.[10] Seit mehr als einem Jahr versuchten Libyens Truppen, den Luftwaffenstützpunkt Al-Watia einzunehmen. Nun ist es gelungen. Der Militärflughafen war für den abtrünnigen General Haftar von hoher strategischer Bedeutung.    Laut der im Rahmen einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2013 analysierten Studien wurden 52,7 % der Eingriffe durch traditionelle Geburtshelferinnen,[153] 16 % durch Ärzte, 14 % durch ältere Frauen, 6,1 % durch traditionelle Heiler und Heilerinnen, 5,8 % von Pflegepersonal, 2,1 % von Barbieren und 3,3 % von Familienangehörigen durchgeführt. In den entsprechenden Kulturen ist der Beruf der Beschneiderin eine angesehene Tätigkeit, die der Familie der Beschneiderin ein relativ hohes Einkommen sichert.[154] Laut Melanie Bittner sei davon auszugehen, dass Familien mit höherem sozioökonomischen Status häufiger medizinisches Personal für FGM in Anspruch nehmen. Außerdem erhöhe ein städtisches Milieu die Chance, durch Gesundheitsbildungsprojekte über die Gefahren von FGM unterrichtet zu werden und deshalb, wenn überhaupt, den Eingriff von medizinisch Ausgebildeten durchführen zu lassen[155], was allerdings in nur wenigen Ländern legal ist.

Afrika: Hoffnung für beschnittene Frauen Afrika DW

Ich selbst bin beschnitten und denke, dass mein Liebesleben viel intensiver gewesen wäre, wenn ich nicht beschnitten worden wäre. Es wäre auch für die Frau schöner gewesen. Man munkelt über Alice Schwarzer allerdings, dass sie es nicht so mit dem Sex mit Männern hat. Daher vielleicht auch ihre Einstellung. Wir sind zwei Frauen im Alter von 24 Jahren, die mit dem Gedanken spielen, nächstes Jahr Südafrika zu bereisen. Einige aus unserem Umfeld rieten uns jedoch davon ab, da es für uns zu gefährlich sei. Wie seht ihr das Bleiben Sie up to date – hier gibt’s für Sie die neusten Reiseangebote und News von Elefant-Tours. Aids-Warnung in Südafrika: Beschneidung von Männern kommt Frauen indirekt zugute. DPA. Aber schützt die Beschneidung von Männern auch Frauen? Dieser Frage sind nun Forscher in Ruanda. Es entsetzt mich allerdings immer wieder, wenn Frauen behaupten, man könne die männliche und die weibliche Beschneidung nicht miteinander vergleichen.

Nach Einschätzung von CDU und Grünen ist die Beschneidung ein harmloses nettes kleines Spielchen. Dies haben die kleinen Jungs offenbar nicht gewusst.Regional liegen unterschiedliche, traditionell verankerte Vorstellungen vor: So nehmen einige Ethnien die Klitoris als Überbleibsel des männlichen Penis wahr, eine Entfernung derselben verstärkt also nach dieser Vorstellung die weiblichen Aspekte der Frau. Auch können abstehende Teile der Genitalien wie die Labien als nicht benötigte, hässliche Überbleibsel gesehen werden, deren Entfernung den Körper abrunde und somit schöner und auch erotischer mache.[129] Die Welt der Mikroben : Die Geschichte einer schwierigen Beziehung

Beschneidung - das Zufahrtstor zur Männlichkeit im Xhosa

  1. Über 25 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda ist einer der mutmaßlichen Hauptverantwortlichen festgenommen worden. Der unter falscher Identität lebende Felicien Kabuga wurde in der Nähe von Paris unter Arrest gestellt.   
  2. Ich denke, es ist hier rein rhetorisch. Es wird nochmal das Männliche als Ursache betont. So ist es nun einmal: Das Männliche verursacht eben alles.
  3. Aktuelle Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur
  4. Infektionen in Rhein-Main : Dutzende Corona-Fälle in Mainzer und Frankfurter Flüchtlingsheimen
  5. Ägypten, Dschibuti und Sudan gelten als Länder mit einem hohen Grad an Medikalisierung der Beschneidungen. In Ägypten, wo 47,5 Prozent der Beschneidungen von Ärzten durchgeführt werden, konzentriert sich diese Medikalisierung allerdings auf städtische Regionen. Gründe hierfür sind neben der höheren Verfügbarkeit des Zugangs zu Ärzten das städtische Milieu, welches die Chance erhöht, durch Bildungsprojekte über die Gefahren der Beschneidung unterrichtet zu werden. Wenn die entstehenden Mehrkosten von den Familien selbst gedeckt werden müssen, haben ärmere Frauen weniger Chancen auf Medikalisierung als Betroffene aus wohlhabenderen Schichten.[155]
  6. Der Übergang vom Jugendlichen zum Mann erfolgt über drei Phasen: die Ablösung von der Kindheit, das Ritual der Beschneidung in der Initiierungsschule und der Eintritt in die Männerwelt. Man lässt also als Kind alles hinter sich, schlägt den Weg der Initiierung ein und kehrt später als Mann zurück.
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Es ist ein Ritual, das in weiten Teilen Südafrikas als übliche Schwelle zum Mannesalter gilt. Etwa 30.000 Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren haben sich dieses Jahr für derartige Initiationsprozeduren angemeldet, wie sie jedes Jahr zum Winteranfang stattfinden. Die Beschneidung ist im Laufe des dreiwöchigen Verfahrens nur eine von vielen Männlichkeitsprüfungen: Die Jungen müssen beispielsweise bittere Kräuter-Gebräue schlucken.Die Mehrheit der Boys in diesen sogenannten Initiierungsschulen ist um die 18 Jahre alt und hat gerade die Regelschule abgeschlossen. Das Ende der Schulzeit markiert einen Übergang in die Erwachsenenwelt und scheint daher für viele heute der geeignetere Zeitpunkt zu sein als der anstehende 21.ste Geburtstag, der früher bevorzugt für die ritualisierte Mannwerdung gewählt wurde.

Diskussionen zu den TerminiBearbeiten Quelltext bearbeiten

Kein Flughafen wurde so intensiv genutzt und gebraucht wie Berlin-Tegel, keiner wurde so lang am Sterben gehindert. Doch jetzt endet die Gnadenfrist. Die Leute die sich gegen Beschneidung ereifern (weil sie was gegen (biblischen) Gott haben, sind meist dieselben die sich für die Freigabe der Abtreibung einsetzen (ebenfalls weil diese was gegen Gott haben) Es gibt viele Babys die wegen Phimose operiert werden müssen. Das ist der gleiche Eingriff. Und es ist fast genauso komplikationsarm wie Piercing oder Ohrloch-Stechen. Frauen werden als Wesen angesehen, deren Ehre einen halben Zoll vom Arsch abliegt, wie schon G. C. Lichtenberg kritisch beobachtet hat. Sogar viele Menschen, die FGM ablehnen, siedeln die Ehre. Die Beschneidung von Mädchen in jungem Alter soll ihre Jungfräulichkeit und Reinheit vor der Ehe sicherstellen. Gesetzliche Lage. Obwohl Südafrika kein ausschließlich FGM betreffendes Gesetz verabschiedet hat, zählt die Verstümmelung aufgrund der allgemeinen Gesetzgebung als Angriff. Die südafrikanische Verfassung ratifizierte 1995 CEDAW.

Antike und MittelalterBearbeiten Quelltext bearbeiten

Super-Angebote für Suedafrika Jahrgang2014 hier im Preisvergleich bei Preis.de Sozialwissenschaftler – wie erstmals 2003 die Anthropologie-Professorin und WHO-Mitarbeiterin Carla Makhlouf Obermeyer – stellten in anderen Untersuchungen dagegen fest, dass es in der Durchführungshäufigkeit keine Unterschiede gebe, die auf einem anderen intellektuellen Niveau beruhen. Lediglich die Art und Weise unterscheidet sich: In gebildeteren Kreisen ist der Trend zur sogenannten Medikalisierung, also der Durchführung der Beschneidung in Krankenhäusern oder durch professionelles medizinisches Personal und unter hygienischeren Bedingungen zu beobachten. Generell halten über 90 Prozent der Betroffenen an der Tradition fest und nur etwa vier Prozent wollen die Beschneidungen an ihren eigenen Töchtern nicht durchführen lassen. Manche gebildete Frauen entschließen sich auch im Erwachsenenalter noch selbst dazu, beschnitten zu werden. Hierbei werden allerdings nicht extreme Beschneidungsformen (wie z. B. die Infibulation) gewählt. In Deutschland gilt die Verstümmelung weiblicher Genitalien als Straftat.[296] Die Beschneidung männlicher Neugeborener hingegen ist in den meisten westlichen Ländern (mit Ausnahme von Schweden) ohne effektive Strafbedrohung der Sorgeberechtigten oder des Arztes durchführbar. Der Strafrechtler Hardtung hält „die leichten Formen der Mädchenbeschneidung in ihrer Unrechtsschwere mit der Knabenbeschneidung vergleichbar“.[297] Religiöse und kulturelle Motive werden als Rechtfertigung für die Zirkumzision angeführt. In Deutschland ist die Beschneidung männlicher Neugeborener, Kinder und Jugendlicher im Rahmen der elterlichen Sorge seit dem 12. Dezember 2012 gesetzlich erlaubt, unter der Bedingung, dass sie „nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt“ wird.[298]

Republik Südafrika - Menschenrechte für die Frau e

Umstrittene Initiation in Südafrika (Archiv

Neuzeit Europa und NordamerikaBearbeiten Quelltext bearbeiten

Erstmals 1974 wurde im Rahmen einer Kampagne, getragen von einem Netzwerk aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, nun die Bezeichnung Genitalverstümmelung (engl. genital mutilation) in die öffentliche Debatte um Beschneidungspraktiken an weiblichen Genitalien eingebracht. Durch die Umbenennung der Praktiken brach das aktivistische Netzwerk die semantische Verbindung zur männlichen Beschneidung (male circumcision), die als persönlich-medizinische, religiös oder kulturell begründete Entscheidung betrachtet wird, auf. Die Umbenennung implizierte eine semantische Nähe zur Kastration und erklärte die Praktiken zu einem Thema der „Gewalt gegen Frauen“ und der Menschenrechtsverletzung.[11] Anfang der 1980er verbreitete sich der Begriff „weibliche Genitalverstümmelung“ (engl. female genital mutilation) in der Öffentlichkeit, den Medien und der internationalen Literatur.[13] Zirkumzision (von lateinisch circumcisio ‚Beschneidung'), auch männliche Beschneidung, ist die teilweise oder vollständige Entfernung der männlichen Vorhaut. Sie gehört zu den weltweit am häufigsten durchgeführten körperlichen Eingriffen und wird meist aus religiösen und kulturellen Beweggründen durchgeführt, selten mit medizinischer Indikation

Beschneidung Hat bei Männern meist medizinische

5 Fragen - 5 Antworten zu weiblicher Genitalverstümmelun

Zumindest kommt Bewegung in die Sache: 2000 hatte der beliebte TVSchauspieler Suk Chon Hong nach seinem Coming-out noch sämtliche Rollen verloren; 2003 schaffte er ein furioses Comeback. 2006 wurde ein Kinofilm, der die tragische Liebesgeschichte zwischen drei Männern erzählt, zum beliebtesten Film aller Zeiten: Jeder vierte Koreaner sah "King and the Clown" des Regisseurs Jun-Ik Lee. Und Millionen Koreaner verfolgten inzwischen gerührt die Hochzeit des transsexuellen Topmodels und ehemaligen Mannes Harisu mit dem Rapper Micky Chung.In ethnischen Gruppen, in welchen die Beschneidung weiblicher Genitalien Tradition hat, ist meist die große Mehrzahl aller Frauen betroffen. Das Beschneidungsalter variiert von Gruppe zu Gruppe: Manche Mädchen werden schon in der ersten Lebenswoche, manche erst in der Pubertät oder bei der Eheschließung beschnitten. Die meisten Mädchen sind zum Zeitpunkt des Eingriffes zwischen vier und zwölf Jahre alt. Oft findet die Beschneidung zu Beginn der Pubertät statt und ist dann Teil eines Initiationsritus, der den Übergang zum Erwachsenenalter markiert.[104] Erwachsene Frauen werden manchmal kurz vor der Eheschließung oder auch noch danach[109] einer Beschneidung unterzogen. Dies liegt dann meist darin begründet, dass dem Ehemann oder der Schwiegermutter die bestehende Genitalbeschneidung als nicht ausreichend erscheint.

Zunehmend regt sich Widerstand gegen den Trend zu Schönheitsoperationen am weiblichen Genital.[308][309] Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. merkt beispielsweise an, dass „Risikoeinschätzungen und Komplikationsraten dieser Operationen fehlen, nicht bekannt sind oder verharmlost werden“, und rät von derartigen Eingriffen ab.[310][311] „In drei mir speziell von Herrn Professor Dr. Cramer gütigst überlassenen Fällen trat nach Entfernung der Clitoris und einer teilweisen oder vollständigen Exzision der kleinen Labien vollständige Heilung ein. Masturbation wurde nicht mehr geübt, und selbst nach einer Beobachtungszeit von mehreren Monaten blieb der Zustand unverändert gut. Trotz dieser erfreulichen Resultate der Clitoridektomie bei Masturbation gibt es nun sehr viele Fälle, bei denen das Uebel durch irgend welche operative Eingriffe nicht zu beeinflussen ist […] Ein zweiter Einwurf der Gegner ist der, dass durch Herabsetzung der Libido auch die Konzeptionsmöglichkeit aufgehoben werde. Auch dieser Einwand ist unberechtigt; denn es steht fest, dass frigide Frauen, die den Coitus nur als Last empfinden und sich keiner sexuellen Befriedigung erfreuen, dennoch konzipieren und gesunde Kinder gebären.“ Die italienische Juristin Maria Caterina La Barbera (2009) hält eine rechtliche Differenzierung zwischen den verschiedenen Typen der Beschneidung für angebracht. Rechtlich solle zwischen leichteren Formen, die sich nicht wesentlich von im Westen kommerziell angebotenen Praktiken wie Schönheitsoperationen im Intimbereich oder Intimpiercings unterschieden, und schwereren Formen wie der Infibulation differenziert werden. Letztere sollten verboten bleiben.[273] Eine Meinungsäußerung zum Thema hat sie mittlerweile gelöscht, sie ist aber noch an anderer Stelle abrufbar: Ulwaluko, die traditionelle Beschneidung, ist so alt wie das Volk der Xhosa in Südafrika. Es markiert den Übergang vom Jungen zum Mann und gilt als wichtigstes Ritual der Xhosa. Einen Monat.

Der US-amerikanische Anthropologe Richard Shweder plädierte im Jahr 2000 für eine – nach seiner Ansicht – faire und „kultursensitive“ Kompromisslösung. Sein Ziel ist eine Annäherung zwischen den unterschiedlichen Kulturen durch Übereinkunft über unterschiedliche kulturelle Werte. Er argumentierte, die männliche Beschneidung sei im „westlichen Kulturkreis“ geduldet und werde von Medizinern offiziell durchgeführt. Dieses Vorgehen werde durch kulturell und religiös verankerte Werte gerechtfertigt, deren Änderung nicht vertretbar sei. Die Verletzung der körperlichen Integrität des Kindes gleich welchen Geschlechts hält er für hinnehmbar, soweit keine ernsten negativen Folgen zu erwarten seien. Eine Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern oder den Kulturen sei jenseits von medizinischen Gründen nicht vertretbar. Eine Veränderung der Klitoris oder die Infibulation sei jedoch aufgrund der erwartbaren Folgen strikt abzulehnen. Im Fall von erwachsenen Frauen wie Männern sei jeglicher Eingriff vertretbar, sofern eine aufgeklärte Einwilligung stattfinde. Freiwilligkeit und Mündigkeit sollten gegebenenfalls über ein psychologisches Gutachten geprüft werden. Sollte eine Frau unter diesen Voraussetzungen den Eingriff wünschen, könnte ihr die Möglichkeit dazu in einem hygienischen und professionellen Rahmen gegeben werden.[129] Wer es jetzt noch wagt, zu sagen, man könne die weibliche Beschneidung nicht mit der männlichen Beschneidung vergleichen, will der Wahrheit nicht ins Auge sehen. Es unterscheidet sich nur in einer Tatsache: Die Beschneidung von Jungs bzw. Männern (mit 18 ist man kein Junge mehr!) wird weltweit nach wie vor verharmlost oder sogar angespriesen. Wie oft hört man die Argumentation, dass beschnittene Penisse weniger Krebs bei Frauen auslösen? (Hier wird ein selten vorkommender Krebs über das Wohl des Mannes gestellt.)Wenn die Initialisierten gereift und Wochen später nach Hause kommen, werden sie als Männer begrüßt und gefeiert, trinken Bier, werden beschenkt und schlüpfen in ihre neue, männlich-elegante Kleidung. Erkennbar sind sie jetzt auch an ihrem Hut bzw. ihrer Kappe, die sie fortan für eine bestimmte Zeit ständig tragen. Sie sind stolz auf sich selbst, haben eine harte Zeit gut überstanden und sind überzeugt, dass nur dieser Weg ihnen eine Identität als Mann verleiht.Daneben werden von einigen Fachautoren Einzelmeinungen vertreten, die zwischen Zirkumzision und weiblicher Genitalverstümmelung eine moralische und strafrechtliche Differenzierung ablehnen.[121][299][300][301] Ich stelle also fest, dass es allein in Südafrika jährlich etwa 250 Männer gibt, die ihren Penis aufgrund von Beschneidungen verlieren. Diese traditionellen Beschneidungen werden sich nicht nur auf Südafrika konzentrieren. Afrika ist groß. Es werden also weit mehr Männer unter dem Verlust ihres Penis durch eine missglückte Beschneidung leiden.

Alte Ansichtskarten Postkarten von Antik-Falkensee Afrika

Südafrika: 30 junge Männer sterben nach Beschneidung

Der Däne Peter F. soll in Südafrika 21 Frauen beschnitten haben. Sein erstes «Übungsobjekt» war eine Priesterin Jedes Jahr schicken Afrikaner, die im Ausland leben, Milliardensummen an ihre Familien daheim. Durch die Corona-Krise könnten die Überweisungen so stark einbrechen wie nie zuvor. Die Folgen wären fatal.    Im anglophonen Sprachraum war female circumcision (deutsch: Weibliche Genitalbeschneidung) die dominierende Sammelbezeichnung. Die so bezeichneten Praktiken waren vor dem Jahr 1976 außerhalb ihrer Verbreitungsgebiete hauptsächlich unter medizinischen Experten und Anthropologen bekannt.[11] Der Begriff circumcision wird jedoch auch für die Bezeichnung der männlichen Beschneidung (Zirkumzision) verwendet. Seine Anwendung auf Praktiken, bei denen die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane ganz oder teilweise entfernt oder beschädigt werden, kam in die Kritik, weil circumcision den physischen und psychischen Auswirkungen der Praktiken nicht gerecht werde.[12] Für Hilfesuchende in Deutschland mit geschätzten 48.000 von Genitalverstümmelung betroffenen Frauen und Mädchen existiert ein Hilfetelefon des Bundesgesundheitsministeriums[323] unter der Nummer 08000 116 016 sowie eine Webseite in verschiedenen Sprachen[324], in leichter Sprache und barrierefrei.

Militante Islamisten greifen immer wieder Ziele im westafrikanischen Niger und seinen Nachbarstaaten an. Dieses Mal überfielen mutmaßliche Boko-Haram-Terroristen einen Armeestützpunkt im Südosten des Landes.    Dadurch soll die sexuelle Lust der Frau verhindert werden. Die Verstümmelung findet meist vor der Pubertät statt, häufig bei Mädchen zwischen vier und acht Jahren, inzwischen auch vermehrt bei Säuglingen, die erst wenige Tage, Wochen oder Monate alt sind. Beschneidung Typ III. 1 Klitoris und die Schamlippen werden ohne Betäubung herausgeschnitten. Hierzu werden die unterschiedlichsten. Akute Komplikationen sind in der Regel auf unzureichende hygienische und technische Bedingungen zurückzuführen. So kann es zu hohem Blutverlust (Hämorrhagie) kommen, der, sofern er nicht gestillt wird, bis zum Schock führen kann. Durch Keime kann es zu lokalen und generalisierten Infektionen (z. B. HIV-Infektion), Verletzung benachbarter Organe und Tod kommen.[157] Eine schlechte Wundvernähung kann Narbenbildung begünstigen. Probleme, die sich unmittelbar nach der Beschneidung einstellen können, sind Sepsis, Stenose sowie die Bildung von Fisteln oder Zysten[158]. Weiterhin können Komplikationen wie Infekte des Harntraktes und Störungen der Blasenentleerung (Dysurie) auftreten.[104][111][159] Besonders in Afrika ist ein klinisches Operationsumfeld selten vorhanden, sodass es hier häufig zu Komplikationen kommt, die bis zum Tod führen.

Unmittelbar nach der Beschneidung selbst rufen sie zwar aus: „Ndiyindoda“ (Ich bin ein Mann), aber tatsächlich „Mann“ mit allen Ehren dürfen sie sich erst nennen, wenn sie auch die anschließende Zeit bis zum Ende der Initialisierung mannhaft überstanden haben. Dazu gehören das tagelange Ertragen des Beschneidungs- und Heilungsschmerzes und das Durchlaufen des „schulischen“ Teils der Initiierung. Es geht z.B. um Überlebensaufgaben im Busch, wo Früchte der Natur ihre Nahrung sichern oder sie dünn bekleidet kalte Nächte überstehen. Ihnen werden Verantwortung und Respekt vermittelt sowie ihre Stellung als Mann in der Gesellschaft näher gebracht. Sie erfahren, was erlaubt und nicht erlaubt ist, was Ehre bringt oder Schande macht. 08.07.13, 00:00 | Markus Maier  | 2 Antworten Eine 2012 erschienene systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 15 Studien mit insgesamt 12.671 Teilnehmerinnen aus sieben Ländern zeigte, dass beschnittene Frauen häufiger über Dyspareunie, die Abwesenheit von sexuellem Verlangen und über weniger sexuelle Befriedigung berichten als Frauen ohne FGM.[171] Allein in den vergangenen beiden Jahren haben sich in Südafrika deshalb mehr als 100.000 Männer beschneiden lassen - von einem Arzt und samt lokaler Betäubung. Eric ist traditioneller Führer.

Südafrika: Schützt Beschneidung vor Aids? - Medizin

Den meisten Koreanern ist es unangenehm, über Sex zu sprechen, erst recht mit ihren Kindern. Von ihren Töchtern erwarten sie, dass sie bis zur Hochzeit Jungfrau bleiben. Auch in der Schule erfahren die Jugendlichen wenig: Viele Lehrer weigern sich, den von der Regierung entwickelten Sexualkundelehrstoff zu unterrichten und vermitteln stattdessen die im Konfuzianismus begründeten traditionellen Geschlechterrollen. Inzwischen sind Fernsehen und Internet aber die wichtigsten Informationsquellen in Sachen Sex. Der Moderator einer TV-Aufklärungssendung wurde sogar zur nationalen Berühmtheit. Frauen und Bildung Der Sinn und Zweck von Bildung ist es, Spiegel in Fenster zu verwandeln. (Sydney J. Harris) Wenn man in einen Spiegel blickt, sieht man sein Spiegelbild und einen kleinen Teil der Welt, die hinter einem liegt. Wirft man dagegen einen Blick aus dem Fenster, kann man den Horizont, den Himmel, Bäume und einen Weg erkennen. Taiwanische Identität : Heimat im Glas In den Staaten der Europäischen Union ist der Eingriff als Verletzung der körperlichen Unversehrtheit eine Straftat; in Belgien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien gibt es darüber hinaus spezielle Gesetze gegen die Genitalverstümmelung.[92][98] Strafprozesse sind aus Frankreich, Italien und Spanien bekannt.[98] In jüngerer Zeit wird Flucht vor Beschneidung in europäischen Ländern zunehmend als Asylgrund anerkannt bzw. als Grund für die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft (siehe auch: Geschlechtsspezifische Verfolgung). Auf dem afrikanischen Kontinent arbeiten seit Beginn der 1980er Jahre in allen betroffenen Ländern nichtstaatliche Initiativen für eine Beendigung der Verstümmelungspraxis mit dem Verständnis von Genitalverstümmelung als Verletzung von Kinderrechten und Gewalt gegen Kinder und Frauen. Das größte Netzwerk ist das Inter-African Committee on Traditional Practices mit 34 nationalen Komitees in 30 afrikanischen Ländern und 17 internationalen Partnerkomitees in Europa, Kanada, Japan, den USA und Neuseeland.[7]

Genitalverstümmelung: Wenn eine zugenähte Vulva Normalität

Was ist FGM - Desert Flower Foundatio

Für Frauen, die auf diese Weise beschnitten wurden, treten bei der Geburt von Kindern große Schwierigkeiten und Risiken auf. Die Öffnung ist zu klein, um eine Geburt zu ermöglichen, was eine Vergrößerung der Öffnung nötig macht. Nach der Geburt werden die großen Schamlippen oftmals erneut zusammengenäht und die Beine der Frau wieder für längere Zeit zusammengebunden, um die Wunde. Die zwischen 1997 und 2003 als UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien tätige Waris Dirie lehnt Begründungen mit Kultur, Tradition oder Religion gänzlich ab. Die Beschneidungspraxis bezeichnet sie als Genitalverstümmelung („female genital mutilation“), Folter („torture“) und Verbrechen („crime“).[194] Ob und auf welche Weise die Beschneidung einen Einfluss auf die Übertragung von Geschlechtskrankheiten haben kann, ist umstritten. Während einige Studien erhöhte HIV-Raten unter beschnittenen Frauen feststellten,[177] fanden andere Studien keinen Zusammenhang[178] oder sogar reduzierte Infektionsraten.[179] So können auch demografische oder Verhaltensfaktoren als moderierende Faktoren wirken, um komplexe Zusammenhänge zu erklären.[180]

AfrikaBearbeiten Quelltext bearbeiten

Viele Betroffene würden schon länger in Deutschland leben, andere kämen aus ganz Europa zur Behandlung in die Klinik. Für die Frauen ist die Behandlung kostenfrei, ermöglicht wird das durch die "Desert Flower Foundation" der Somalierin Waris Dirie. Das Supermodel ist selbst von Genitalverstümmelung betroffen und ist mit ihrem Buch "Wüstenblume" bekannt geworden. "Vielen Frauen können wir zu einem besseren Leben verhelfen", sagt Strunz. Ein Hoffnungsschimmer für Betroffene auf der ganzen Welt. Nicht die Beziehung zwischen Mann und Frau gilt als die intensivste, sondern die zwischen Mutter und Kind. Das Wort "Liebe" in unserem Sinne gibt es im Koreanischen erst seit Ende des 19. Jahrhunderts - als Reaktion auf einen erfolgreichen, westlich beeinflussten Bestseller. Es heißt "yonae" und bedeutet "aus Zuneigung eine Beziehung eingehen". Gebräuchlicher ist "jeong": die gewachsene Zuneigung zwischen Eheleuten. Spontane Zuneigung oder Leidenschaft kann man somit nicht zum Ausdruck bringen. Also auch nicht "Ich liebe dich". Fragt man Eheleute, warum sie zusammen sind, sagen sie: "Weil ‚jeong‘ uns bindet."In Österreich gilt die Verstümmelung weiblicher Genitalien als absichtliche Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen.[256] Im Strafrecht gibt es spezielle Normen zur Rechtswidrigkeit von Genitalverstümmelungen und zur Verjährung.

Zirkumzision - Wikipedi

Die in verschiedenen Ländern beobachtete Tendenz, dass das Beschneidungsalter nach unten verschoben wird, ist möglicherweise ebenfalls auf die Abschaffungsbestrebungen zurückzuführen. Traditionell wurde die Beschneidung im Wesentlichen während der Pubertät oder erst im Erwachsenenalter durchgeführt.[127] Mittlerweile werden Mädchen vermehrt bereits im Kleinkindesalter beschnitten, auch wenn traditionell ein späterer Zeitpunkt üblich ist – so können Beschneidungen eher vor den Behörden verheimlicht werden. Zudem könnten sich Mädchen in höherem Alter, insbesondere wenn sie Schulbildung und Aufklärung erhalten haben, eher dem Eingriff widersetzen.[214] So werden für den Fall, dass eine Beschneidung unterlassen wird, negative Konsequenzen für die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Frau angenommen und ebenso für die Gesundheit des Geschlechtspartners und der von ihr geborenen Kinder. Nach diesen Vorstellungen wird die Klitoris als Organ angesehen, das den Ehemann oder das Kind sogar töten kann, wenn es während des Geschlechtsverkehrs bzw. während der Geburt berührt werde. Der vermeintlichen Gefährlichkeit entsprechend, existieren im Ägyptischen Ausdrücke wie „Wespe“, „Stachel“ oder „Exzess“, um die Klitoris zu beschreiben.[64]

Video: Beschneidung von Frauen und Mädchen in Mal

Beschneidung - Frausein in Afrik

Die Kenianerin Beryl Magoko hat einen Film über weibliche Genitalverstümmelung gedreht. Mit zehn war sie selber ein Opfer dieser Tradition. Nun will sie zurückbekommen, was ihr genommen wurde. Beim Beschneidungs-Ritual werden junge Südafrikaner zu Krüppeln - oder sterben sogar. Doch die Regierung kuscht vor den so genannten Chiefs. Denn diese haben großen Einfluss in ihrer Region.

Beschneidung - SPIEGEL ONLINE

FGM/FGC wird an Mädchen ab dem Säuglingsalter vorgenommen, in den meisten Fällen vor Beginn oder während der Pubertät. Sie wird ohne medizinische Begründung und zum Großteil unter unhygienischen Bedingungen, ohne Betäubung und von medizinisch nicht geschultem Personal oft mit Rasierklingen, Glasscherben u. ä. durchgeführt. So ist sie meist mit starken Schmerzen verbunden, kann schwere gesundheitliche körperliche und psychische Schäden verursachen und führt nicht selten zum Tod. Nach diesem Paragraphen macht sich die die Verstümmelung durchführende Person in jedem Fall strafbar. Der gleichfalls verwirklichte § 223 StGB wird von § 226a StGB verdrängt, mit den §§ 224, 225, 226 StGB ist Tateinheit möglich. Eltern der beschnittenen Tochter machen sich unter Umständen der Anstiftung, Beihilfe oder Mittäterschaft zu § 226a StGB strafbar. Auch eine mittelbare Täterschaft kommt in Betracht. Die Höchststrafe beträgt im Fall des ersten Absatzes gemäß § 38 StGB 15 Jahre. Die Reinfibulation (oder auch Refibulation) bezeichnet das erneute Verschließen einer Infibulation nach einer erfolgten Geburt. Gründe sind beispielsweise die Angst vor der großen Narbe, den Reaktionen der Familie oder ein tief verankertes Selbstbild als nur infibuliert reine und vollständige Frau. Diesen Wünsche und Befürchtungen seien von medizinischem Personal sehr sensibel auf der Basis von kultureller Kenntnis und Respekt vor dem biografischen Hintergrund der Frau zu begegnen. Obwohl die rechtliche sowie moralische Beurteilung der Reinfibulation in westlichen Ländern diesem Wunsch wenig Verständnis entgegenbringt, ist die Reinfibulation in einigen Bundesstaaten der USA legal,[313] in der Schweiz wird die Reinfibulation auf Patientenwunsch durchgeführt.[314] Der amerikanische Fachverband American Congress of Obstetricians and Gynecologists gibt keine klare Empfehlung für oder gegen eine Durchführung.[313][111][313] Nach deutschem Recht ist eine Reinfibulation nicht zulässig.[237] Die deutsche Bundesärztekammer spricht sich gegen die Reinfibulation aus, „wenn diese erkennbar zu einer gesundheitlichen Gefährdung der Frau führen würde.“[254] Gemäß Zahlen der UNICEF[206] ist in 14 von 15 untersuchten Ländern der Anteil der befragten 15- bis 49-jährigen Frauen, die die Fortführung der Beschneidung befürworten, kleiner als der Anteil derer, die selbst beschnitten sind. Vor allem in Burkina Faso – wo der Staat Bemühungen zur Abschaffung unternommen hat[207] – ist der Anteil der Frauen, die die Beschneidung befürworten (17 %) deutlich kleiner als der Anteil der Beschnittenen (77 %). Einzig in Niger befürworten mehr Frauen (9 %) die Beschneidung, als selbst davon betroffen sind (5 %). Allerdings hat Nichtbefürwortung/Ablehnung der Praxis nicht immer zur Folge, dass die betreffenden Frauen ihre Töchter tatsächlich nicht beschneiden lassen.[208]

Je jünger die Mädchen sind, desto geringer sind zum einen ihr Kenntnisstand und zum anderen ihre Chance, sich gegen den Eingriff zu wehren oder sich ihm gar zu entziehen. Laut Zahlen von UNICEF findet die Beschneidung von Frauen in der ländlichen Bevölkerung afrikanischer Staaten in der Regel mehr Unterstützung als in der städtischen.[110] Als Grund hierfür wird der – insbesondere für Frauen – geringe Zugang zu Schulbildung auf dem Land angesehen. Damit gehen ein stärkeres Festhalten an Traditionen und eine größere soziale Kontrolle als in der Großstadt einher. Die gesellschaftliche Abhängigkeit und das Fehlen einer ökonomischen Perspektive sind demnach auch die tragenden Faktoren, welche eine Beendigung der Praktiken erschweren.[111] Mehrere Initiativen versuchen, die Praxis der Mädchen- und Frauenbeschneidung mittels islamischer Rechtsgutachten (Fatwas) zu ächten. Zum Beispiel initiierte Rüdiger Nehberg am 22. und 23. November 2006 eine internationale Konferenz von Islam-Gelehrten in der al-Azhar-Universität Kairo. Die Gelehrten beschlossen, dass die Beschneidung weiblicher Genitalien nicht mit der Lehre des Islam vereinbar sei:[198][199]

In den USA hat sich im Verlauf diverser Debatten die Bezeichnung Female Genital Cutting (FGC) herausgebildet. Die USAID hat sich im Jahr 2000 dafür entschieden, diesen von ihr als neutraler rezipierten Begriff zu verwenden.[29] Dieser Begriff lässt sich in seiner wörtlichen Übersetzung – „weibliches Genitalschneiden“ – nicht präzise in die deutsche Sprache übertragen.[32] Zudem wird im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch „Cutting“ ebenso wie „Circumcision“ mit Beschneidung wiedergegeben.[10] Mit der Verwendung der englischen Bezeichnung FGC werde angezeigt, dass es sich dabei um ein neues Forschungsparadigma handelt, das durch eine kritisch-reflektierte und antirassistische Herangehensweise an das Thema gekennzeichnet ist, die auch kritisches Hinterfragen von FGC-Praktiken in der westlichen Kultur beinhaltet. Dieser Paradigmenwechsel spiegele sich in der deutschen Bezeichnung „weibliche Genitalbeschneidung“ aber nicht wider.[33] Überall auf der Welt stehen Büros leer und Geschäftsführer fragen sich, ob sie ihre teuren Immobilien überhaupt noch brauchen, wenn Home-Office so gut klappt. Wie sich das Arbeitsleben radikal wandeln könnte.

Beschneidung bei Frauen — Gründe und Folgen Europe-Pharm

Zeitung FAZ.NET Im Mittelalter finden sich Beschreibungen der Beschneidung im Canon medicinae von Avicenna (980–1037) und bei Abulcasis (936–1013), wobei diese bei übermäßig ausgeprägten Genitalien empfohlen wurde.[53] Was weiterhin befremdlich ist: Die meisten Beschneidungen bei Mädchen werden von Frauen durchgeführt. So hörte ich zumindest. Schon wieder nicht das böse Patriarchat. und zwar unabhängig vom Geschlecht. Da hier die Opfer "nur" männlich sind fällt die Berichterstattung und der Aufschrei sehr verhalten aus. Dass schlimme ist, kaum wird einmal von männlichen Opfern der Genitalverstümmelung berichtet, kommt irgend ein Troll daher und behauptet, dass Frauen an der Beschneidung viel mehr zu leiden hätten und angeblich jede dritte dabei stirbt. Dabei bleibt unerwähnt das die männliche Genitalverstümmelung etwa 7mal so häufig ist wie die weibliche und weibliche Genitalverstümmelung nie alleine existiert (männliche jedoch schon). Beschneidung ohne Einwilligung des Betroffenen ist immer Genitalverstümmelung und gehört weltweit geächtet - ohne Ausnahme. Wer dies nicht tut, macht sich der Mittäerschaft schuldig.

Beschneidung von Mädchen in Afrik

Irak : UN zweifeln an Echtheit der Fatwa über Genitalverstümmelung Als weltweit erstes Zentrum, das FGM-Opfer ganzheitlich betreut und behandelt,[317] wurde im September 2013 unter der Schirmherrschaft von Waris Dirie das Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede in Berlin eröffnet. Geleitet wird es von Roland Scherer, dem Ärztlichen Direktor des Krankenhauses, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie sowie Präsidenten der Desert Flower Foundation (DFF) Deutschland; die ärztliche Koordination und Sprechstunde erfolgt durch die Oberärztin Cornelia Strunz, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie sowie Generalsekretärin der deutschen DFF.[318][319] Frauen mit Genitalverstümmelung erhalten dort medizinische und psychosoziale Hilfe und Unterstützung,[320] wofür es 2016 vom Land Berlin mit der Louise-Schroeder-Medaille ausgezeichnet wurde.[321] Ein Großteil der Eingriffe wird unter unhygienischen Bedingungen, ohne Betäubung und von nicht medizinisch geschultem Personal durchgeführt. Konsens besteht hinsichtlich der dramatischen Gesundheitsgefährdung dieser Praxis. Dennoch ist mitunter zu vernehmen, dass die angemessene Gegenmaßnahme nicht ein Verbot von Beschneidungen sei, sondern deren Durchführung durch medizinisches Fachpersonal in Kliniken oder zumindest unter sterilen Bedingungen (Medikalisierung). Gerade dieser Schritt werde jedoch durch die Gesetzgebung in vielen Ländern verhindert, wodurch der Eingriff wegen der Strafandrohung nur außerhalb des medizinischen Rahmens möglich sei.[129] Laut Carla Obermeyer (Obermeyer: 1999, 2003, 2005) habe sich in Metaanalysen herausgestellt, dass der Großteil jener Studien, die die negativen gesundheitlichen Folgen der Beschneidung belegen sollten, methodisch unzureichend durchgeführt worden waren.[16][286][287] Keine der zwischen 1997 und 2005 zu dem Thema veröffentlichten Studien könne statistisch signifikante Effekte vorweisen. Bei einem Großteil sei die Untersuchung ohne geeignete Kontrollgruppe durchgeführt worden, Informationen über die Art der Datengewinnung würden nicht angegeben, hohe Anteile an nicht oder falsch ausgefüllten Fragebögen seien unerwähnt geblieben, Befrager seien nicht geschult oder waren für die jeweilige Bedingung nicht geblindet, oder konfundierenden Variablen würde nicht weiter nachgegangen. Die längerfristigen gesundheitlichen Folgen (Harnwegsinfekte, Komplikationen bei der Geburt, schmerzhafter Koitus etc.), so sie belegt sind, würden sich angeblich auf die Infibulation (Typ III nach WHO) beziehen; diese stärkste Form macht aber je nach Region in der Gesamthäufigkeit nur 15–20 Prozent aus.

Für mich zeigt sich gerade in diesem Beispiel die ganze Tragik des kulturellen Konzepts: Mann sein wird allein darauf reduziert, erfolgreich und beschnitten durch die Initiierungsschule gegangen zu sein. Es spielt keine Rolle, dass sein Vater 65 Jahre alt und verheiratet ist, Kinder gezeugt und groß gezogen hat, erfolgreich im Beruf ist, ein Haus besitzt oder durch soziales Engagement auffällt.In einer Umfrage in Ägypten gaben Eltern an, dass Mädchen zunehmend länger zur Schule gehen und Frauen aufgrund der wirtschaftlichen Umstände außerhalb des Heims arbeiten müssen. Weibliche Genitalbeschneidung wurde als Schutz angesehen, weil Begleitung nicht immer möglich sei. Zudem erklärten einige Eltern, dass Ehemänner zunehmend und über viele Jahre hinweg als Wanderarbeiter tätig sind und dass Beschneidung Frauen vor Unehre schütze, indem sie ihre sexuellen Bedürfnisse beruhige.[31] Seit den Anfängen der Abschaffungsbestrebungen während der Kolonialzeit waren diese in einen Diskurs der kulturellen Überlegenheit Europas eingebettet und Teil der „Zivilisierung“ Afrikas. Ursprüngliche Bestrebungen zur Abschaffung waren oftmals religiös begründet, die Beschneidung wurde als heidnisches Ritual verurteilt und Konvertiten mussten diesen, so auch der Beschneidung, abschwören.[135] Eine Befragung protestantischer Pastoren bei den Sara, einer Ethnie im Tschad, zeigte, dass auch heute noch der Kampf der Mission gegen die Beschneidung im Sinne einer Ausrottung lokaler Bräuche und religiöser Praktiken betrieben wird.[113] Entsprechend wurden die Abschaffungsbestrebungen von afrikanischer Seite oftmals als ungerechtfertigte Einmischung in die eigene Kultur angesehen. Zusätzlich zu bestehenden Motiven für die Beschneidung wurde diese zum Ausdruck für die eigene kulturelle Identität, die Befürwortung der Beschneidung wurde zum Teil des Antikolonialismus.[185]

Ausgehend von der These, dass Initiationsrituale sowohl eine konfliktvermeidende Funktion im Kontext des sozialen Gefüges und als auch eine einschränkende bzw. zerstörerische Wirkung im Hinblick auf Individualität und Subjektivität besitzen, sollten gemäß Möller und Deserno, Psychoanalytiker und Professor für Psychologie, Projekte mit dem Ziel, weibliche Genitalbeschneidung zu beseitigen, auf die Parameter Konfliktvermeidung und individuelle Einschränkung/Zerstörung eingehen. Neben ausgeweiteter Begleitforschung der bisherigen Projekte an sich und Evaluation, wie Beschneidungen psychisch verarbeitet werden, sollten Gesprächsgruppen von Frauen und Männern initiiert werden, um eine gemeinsame Auseinandersetzung mit weiblicher Genitalverstümmelung in die Wege zu leiten. Der inhaltliche Kernpunkt ist hierbei auf das Geschlechterverhältnis zu legen, in dem die sich gegenseitig bedingenden Dimensionen von Produktion, Institution wie Stammesordnung oder Religion und Generationenverhältnis und die darin verankerte Genitalverstümmelung deutlich werden. Diese Reflexion soll dazu beitragen, das von den Autoren als ungleich eingeschätzte Geschlechterverhältnis verhandelbar zu machen. Als Orientierung für das Design der Gruppen wird das von Dan Bar-On entwickelte Konzept zur Überwindung des Nahostkonflikts zwischen Israelis und Palästinensern empfohlen.[136][205] Gebärmutterhalskrebs wird also von einem „verunreinigten männlichen Penis“ verursacht. Vielleicht aber auch von einem verunreinigten weiblichen Dildo. Vielleicht wird dieser Krebs aber auch durch genetische Veranlagung verursacht. Was Frau Schwarzer hier von sich gegeben hat ist grob fahrlässig, wenn nicht sogar bösartig. Sie befürwortet damit die Verstümmelung von Millionen von Männern, nur weil eventuell in einigen Fällen Gebärmutterhalskrebs begünstigt werden könnte. Wir könnten ja mal vom Zungenkrebs bei Männern durch gewisse Sexualpraktiken anfangen.Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zur Verbreitung von Typ I–IV der WHO-Klassifikation sind weltweit mehr als 200 Millionen Frauen und Mädchen an den Genitalien beschnitten (Stand 2013); weltweit sind jährlich etwa drei Millionen Mädchen von FGM bedroht.[71] Nach Beobachtung der Anthropologie-Professorin Christine Walley sind sowohl die Bezeichnung als circumcision als auch die Bezeichnung als mutilation problematisch. Circumcision suggeriere relativistische Toleranz, während mutilation den Eindruck moralischer Empörung entstehen ließe. Der Verstümmelungsbegriff transportiere zudem auch eine zumindest implizierte Unterstellung, dass die Eltern und andere Verwandte der Betroffenen so etwas wie Kindesmisshandler seien.[30] Anderen Autoren zufolge empfänden diesen Vorwurf viele Afrikaner als hochproblematisch, sogar solche, die für die Beendigung der weiblichen Genitalbeschneidungstraditionen arbeiten.[12][36] Walley, die ihrerseits den Begriff female genital operations verwendet, führt des Weiteren kritisch an, dass der Begriff der weiblichen Genitalverstümmlung die verschiedenen Formen dieser Praktik in einem monolithischen Sinne unabhängig von den damit verbundenen Geographien, Bedeutungen, Religionen und Politik übermäßig verallgemeinern und Frauen, die diese Praktiken aus eigener Entscheidung befürworten, im Rahmen eines überzogenen westlich-orientierten Feminismus pauschal verunglimpfen würde.[30] Fast alle afrikanischen Staaten haben ihre Grenzen geschlossen, viele haben Ausgangssperren verhängt, um das Coronavirus einzudämmen. Doch Hilfsorganisationen warnen vor Auswirkungen auf Frieden und Sicherheit.   

Bei Infibulationen kommt es durch die Verengung der Vaginalöffnung häufig zu einem Stau des Menstruationsblutes, das (wie der Urin) nur tropfenweise und stockend abfließen kann. Derartige Menstruationsbeschwerden führen zu einer Potenzierung der Infektionsneigung, da sich Menstruationsblut und Urin stunden- oder tagelang anstauen können und sich so der pH-Wert der Vagina ins Alkalische verschieben kann, wodurch Infektionen begünstigt werden. Infibulierte Frauen stellen somit eine Risikogruppe dar und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit in der Gesundheitsversorgung.[111] In Mali hält sich eine grausame Tradition hartnäckig: Bis heute werden rund 90 Prozent der Mädchen beschnitten. Viele Organisationen kämpfen dagegen - doch der Widerstand ist groß.

Die weibliche Genitalverstümmelung hat auch etwas mit dem

Die Ursprünge der Beschneidung weiblicher Genitalien konnten weder zeitlich noch geographisch eindeutig bestimmt werden. Schon in der Antike setzten sich Gelehrte mit der Beschneidungsthematik auseinander, welche zu jener Zeit vor allem aus dem antiken Ägypten bekannt war. Beschreibungen finden sich bei Galenos, Ambrosius von Mailand und Aetius von Amida.[53] Auf einem Papyrus aus dem Jahr 163 v. Chr., der Epoche des alten Ägypten, wird die Beschneidung von Mädchen erwähnt. Auch wurden Mumien gefunden, die Anzeichen einer Beschneidung aufweisen. Die männliche Zirkumzision kann ebenfalls auf diese Zeit zurückdatiert werden. Laut dem griechischen Geschichtsschreiber Strabon wurde Beschneidung an beiden Geschlechtern in Ägypten durchgeführt,[54][55] ebenso wird von Philon von Alexandria berichtet, der um die Zeit Christi Geburt lebte, dass „bei den Juden nur die Männer, bei den Ägyptern jedoch Männer und Frauen beschnitten sind“.[56] Die antiken Autoren gingen davon aus, dass Frauen aus ästhetischen Gründen beschnitten wurden, um somit das Aussehen der weiblichen Genitalien zu korrigieren beziehungsweise zu verbessern.[53] Beschneidung bei Frauen und Mädchen ist in Mali feste Tradition. Mit schlimmen Folgen für die Betroffenen. Oxfams Partnerorganisation APSEF klärt seit Jahren vor Ort darüber auf. Mit Erfolg, wie das Beispiel der ehemaligen Beschneiderin Araba Ballo zeigt

in Deutschland wird zwar massiv gegen Beschneidung in Afrika und sonstwo (zu recht) gekämpft, interessanterweise aber nur gegen die von Mädchen. Jungs und junge Männer haben hierzulande eben keine Lobby, und Feministinnen gehts eben nur um das Wohl von Mädchen,. (Man stelle sich mal den umgekehrten Fall vor...)Female Genital Mutilation wurde 1990 vom Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children (IAC) als Begriff für alle afrikanischen und internationalen Partnerkomitees übernommen. Auf seiner sechsten Generalversammlung im April 2005 veröffentlichte das IAC in Mali die „Bamako-Deklaration on the Terminology FGM“. Das IAC kritisierte darin die Verwendung der Sammelbezeichnung Female Genital Cutting (FGC) durch einige UN-Organisationen, die dahingehend von „besonderen Lobby-Gruppen“, hauptsächlich aus westlichen Ländern stammend, beeinflusst worden seien. Die Mitglieder des IAC sehen in der Verwendung alternativer Bezeichnungen – genannt werden „Female Circumcision“, „Female Genital Alteration“, „Female Genital Excision“, „Female Genital Surgery“ und „Female Genital Cutting“ – eine politisch motivierte Abkehr von der Sprachregelung „Female Genital Mutilation“, die eindeutig Stellung beziehe. Sie bekräftigten die Forderung, den Begriff „Female Genital Mutilation“ (FGM) beizubehalten.[14] In Südafrika sterben jedes Jahr viele Jungen bei der Beschneidung. Die Beschneidung in Südafrika findet in Initiationsschulen statt Rhein-Main

Etwa jeder dritte männliche Mensch weltweit ist beschnitten. Und das nicht nur aus religiösen oder kulturellen Gründen, sondern auch aus hygienischen. Bereits 2007 rieten sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die UN dringend zur Beschneidung von Männern: als Prävention gegen Aids, Peniskrebs und Gebärmutterhalskrebs. Denn letzterer wird verursacht von einem verunreinigten männlichen Penis.Existenzielle Bedrohungen in den Verbreitungsgebieten, wie extreme Armut und Kriege, tragen dazu bei, dass sowohl das Problembewusstsein bezüglich Beschneidung wie auch Kampagnen und Beendigungsstrategien in den Hintergrund treten. Befragungen von Frauen und Männern zeigten, dass unter solchen Bedingungen das Thema weder moralisch noch wissenschaftlich von großem Interesse ist.[111]

Neue Regeln in Fleischindustrie : Verbot von Leiharbeit und Werkverträgen auf Schlachthöfen In dieser Zeit dürfen sich nicht einmal Mädchen und Frauen annähern, weil alles Weibliche als Bedrohung und Ablenkung von der Mannwerdung angesehen wird: Mütter, die Sorge um ihre Kinder zeigen, Mädchen, die verführen könnten. Sogar ein möglicher Einfluss durch Hexerei wird befürchtet. Die Noch-Jungs sind in dieser Phase instruiert, bei drohendem Kontakt mit der Weiblichkeit das Weite zu suchen.

Zunächst ist es reichlich krank, die Verstümmelung eines Menschens für das – nicht bestätigte – Wohl eines anderen Menschens gutzuheißen und weiter ist es befremdlich, wenn man sich auf eine Studie mit 18 beschnittenen und 39 unbeschnittenen Männern aus Uganda (!) bezieht. Welche Aussagekraft soll eine solche Studie haben? Feministen – allen voran Alice Schwarzer – ist das natürlich egal. Die negativen Folgen, die sich nach einer Beschneidung oftmals einstellen, betreffen ausschließlich den Mann.Eine 2011 veröffentlichte Studie an 18 beschnittenen und 39 unbeschnittenen ugandischen Männern zeigte, dass es eine negative statistische Korrelation gab zwischen der Beschneidung des Mannes und dem Risiko der Frau, mit HP-Viren infiziert zu werden.[39] Für die geringere Rate an HPV-Infektionen scheint die deutliche Verringerung der Schleimhautfläche verantwortlich zu sein, die anfälliger für kleinste Verletzungen und Infektionen ist als Haut oder dickere Epithelien, wie auf der Eichel des Penis. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2007 konnte nach einer Literaturanalyse jedoch keinen Zusammenhang nachweisen. Allerdings bestehen Zweifel an der Korrektheit letzterer Studie und damit auch deren Aussage.

Religionen sind vor tausenden von Jahren entstanden, weil unsere Vorfahren die Welt, in der sie lebten, nicht verstanden haben. Wie sollten sie auch, sie hatten ja schließlich nicht das Wissen, vorüber wir heute verfügen. Aber wegen diesen alten Geschichten, die aus Unwissen und Irrtümern resultieren, bomben sich heute noch jedes Jahr tausende von Menschen in die Luft oder begehen solche Verstümmelungen wie in dem Artikel genannt. Das Christentum war früher auch nicht besser. Auch wenn es mittlerweile "zahm" geworden ist, wird in Afrika oder Südamerika durch das Verbot von Kondomen und Empängnisverhütung nach wie vor viel Leid erzeugt. Wann schalten die Menschen endlich ihr Hirn ein?Nicht beschnittene Mädchen riskieren, sozial ausgegrenzt zu werden. Beschnittene Genitalien gelten in den praktizierenden Gemeinschaften als eine notwendige Voraussetzung für Heirat.[31] Eine Untersuchung im Sudan stellte fest, dass – mit steigender wirtschaftlicher Abhängigkeit von Männern – Frauen besonders darauf bedacht sind, ihre Heiratsfähigkeit aufrechtzuerhalten sowie ihre Ehemänner sexuell und reproduktiv zufrieden zu stellen, um Scheidung zu verhindern. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit riskieren Eltern sehr selten, ihre Töchter unbeschnitten zu lassen.[118] Südafrika Rundreise 2020 Günstig. So lange Vorat reicht! Finden Sie top Deals onlin Auch existieren Mythen, nach denen weibliche Genitalien ohne Beschneidung weiter wüchsen und etwa die Klitoris die Größe eines Penis erreichen könne.[31][119] Reisen war schon immer Juans große Leidenschaft: 3 Jahre in Lateinamerika, 2 Jahre in Südostasien und Ozeanien sowie „Kurzreisen“ bis zu 9 Monaten in Europa und Nordafrika. 2010 entschied er sich, seinen Beruf in Deutschland als Lehrer der Erwachsenenbildung und Leiter eines Kompetenzzentrums für Migrationsfragen an den Nagel zu hängen und in Südafrika Ranger zu werden. Seit 2011 ist Juan nun im südlichen Afrika unterwegs. Zunächst machte er seine Nature-Guide-Ausbildung und arbeitete in einem ‚Big Five‘ Wildreservat, bevor er Mitte 2013 zu Elefant-Tours wechselte. Mit weiteren Ausbildungen und intensivem Selbststudium zum Cultural Guide in Südafrika und Namibia hat Juan seitdem sein Wirkungsfeld über die Tierwelt hinaus auf „Land & Leute“ in Südafrika und Namibia ausgedehnt. Juan ist Mitglied im Berufsverband „Field Guides Association of Southern Africa“. In unserem Blog schreibt er darüber hinaus über den afrikanischen Alltag in unseren Reiseländern, er informiert über Hintergründe, gibt Reisetipps und verrät kulinarische Besonderheiten.

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